Dienstag, 5. Mai 2015

Vegane Macarons Rezept


Es gibt einfach ein paar Dinge, die fehlen einem als Veganer doch ab und zu. Im Vergleich zu meinen ersten Veganversuchen 2003 ist das heutige Veganerleben zwar wirklich königlich und für fast alle Gelüste gibt es eine vegane Variante, aber manchmal eben auch nicht.
Und manchmal blättert man so nichtsahnend durchs Netz und findet plötzlich eine vegane Rezeptidee für genau dieses eine Produkt. Wäre ich ein Filmemacher würde ich diesen Moment mit einem Lichtstrahl aus dem Himmel und einem eingespielten lauten "Halleluja" inszenieren (und ich bezeichne mich eigentlich als Agnostikerin).
Worum geht es?
Vegane Macarons!!
Vegane Macarons, whaaat??? Das ist doch nicht zu fassen, oder? Schon normale Macarons waren immer eher schwer zu beschaffen und ans Selbermachen habe ich mich auch zu unveganen Zeiten nicht getraut. Aber seit ich vegan lebe backe ich erstens viel mehr und zweitens ist Selbermachen eben die einzige Möglichkeit.

Alles begann damit, dass plötzlich die Information durchs Netz ging, man könne aus dem Kichererbsendosenwasser veganen Eischneeersatz zaubern. Das funktioniert tatsächlich hervorragend und tolle Beispiele für die Eischneebasis und was man daraus sonst so zaubern kann gibt es beispielsweise bei Kochtrotz und Kalinka's Kitchen.

Und dann fand ich über Instagram die Seite meiner persönlichen veganen Macarons-Göttin: Floral Frosting. Sie hat inzwischen diverse Macrons-Varianten entwickelt und allesamt sehen wirklich köstlich aus! Ich habe in Anlehnung an dieses Rezept, eine Vanille-Schoko-Crisp-Macaron Variante entwickelt. Für die Creme habe ich allerdings ein traditionelles Rezept veganisiert. Sehr hilfreich für die Vorgehensweise fand ich dafür übrigens auch die Videos von Französisch Kochen (Rezepte nicht vegan!).

Hier findet ihr also mein Rezept für vegane Macarons auf der Basis von Kichererbsendosenwasser (tolles Wort), ich habe übrigens die Kichererbsen im Glas von Alnatura verwendet und für diese Mengenangaben benötigt man die Flüssigkeit von ca. 1,5 Gläsern. Durch die Wartezeit und die vielen backzeiten sollte man schon einen halben Tag Arbeitszeit einplanen!

Zutaten

für die "Schalen":
- 3/4 Cup Kicherersendosenwasser
- 1/2 Cup Zucker
- 2 TL Vanillezucker
- 1 Msp gelbe Lebensmittelfarbe (gel)
- 1/2 Cup Puderzucker
- 1 1/4 Cup gemahlene Mandeln (ohne Schale)

für die Creme:
- 2 Riegel White Nougat Crisp von Vivani
- ca. 20 g Sojasahne


Zubereitung

Kichererbsendosenwasser in einem kleinen Topf aufkochen, bis die Menge sich auf etwa 1/3 Cup reduziert hat. Abkühlen lassen.
gemahlene Mandeln und Puderzucker zusammen in einen Mixer (ich verwende so einen Mixer-Aufsatz für den Pürierstab, klappt prima) geben und nochmal fein mahlen. Anschließend durch ein feines Sieb streichen, zu grobe Körner aussortieren (bei mir blieben insg ca. ein EL zu grobe Mandeln zurück).
Reduziertes Kichererbsenwasser aufschlagen, dabei die Farbe hinzugeben. Dann den Zucker hinzugeben und solange aufschlagen, bis eine richtig feste Masse entstanden ist, sie sollte wirklich sehr zäh sein, so dass sie gar nicht mehr tropft. Das kann bis zu 10 Minuten dauern!


Nun gibt man die Hälfte der Puderzucker-Mandel-Mischung hinzu und rührt diese mit einem Teigschaber unter, dabei drückt man die Masse immer wieder an den Rand, sodass ca. die Hälfte der Luft wieder entweicht (es darf aber auch nicht zu viel Luft entweichen, dann werden die Macarons zu fest und bekommen beim Backen keine "Füßchen", das ist mir passiert. Ich denke man hier muss man einfach ausprobieren. Charis von Floral Frosting empfiehlt exakt 19 Runden "Teig an den Rand drücken".
Nun gibt man den Teig in einen Spritzbeutel mit einem runden Aufsatz (nicht zu klein) und spritzt auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech kleine flache Scheiben. Es gibt sogar Macarons-Silikon-Backpapier, auf dem die Größe schon vorgegeben ist, wenn man gaaaanz perfekte Schalen haben möchte.
Anschließend die beim Aufspritzen entstehenden Spitzen mit einem nassen Finger vorsichtig andrücken.


Nun die Geduldsprobe: Man stellt man die Backbleche (die Menge ergibt bei mir zwei Bleche) für 2 Stunden zum Trocknen (bei Raumtemperatur) beiseite.
Nach dem trocknen kommt ein Blech (nicht beide gleichzeitig!) für 20 Minuten in den vorgeheizten Ofen. Ich habe auf 120°C vorgeheizt und dann auf 100°C runtergestellt, sobald ich das Blech hineingegeben habe.
Nach der Backzeit den Ofen ausschalten (nicht öffnen!) und die Macarons-Schalen für weitere 15 Minuten drin lassen.
Nun den Ofen einen Spaltbreit öffnen (mit einem Kochlöffel) und die Schalen noch weitere 15 Minuten trocknen lassen.
Jetzt sind die Schalen fertig, sie sollten jedoch auf jeden Fall ganz abgekühlt sein, bevor man sie vom Backpapier löst, sonst bleibt oft ein rest zurück. Also auch hier wieder: Geduld haben!


Für die Creme erhitzt man die beiden Riegel im Wasserbad und gibt dann die angewärmte Sojasahne hinzu und rührt gut um, bis eine einheitlliche Masse entsteht. Auf eine Schale etwas von der Creme in die Mitte geben und eine zweite Schale drehend andrücken.


Die fertigen Macarons noch für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, bis die Creme fest geworden ist.
Und dann: Geniiiiießen! Ich konnte zu den unveganen Varianten (soweit ich sie erinnere) geschmacklich keinen Unterschied feststellen. Allein in der Optik, da die kleinen "Füßchen" der Schalen fehlen, was ich auf die zu feste Konsistenz des Teiges schiebe. Hier werde ich beim nächsten mal noch weiter herumprobieren und euch das Ergebnis zeigen.

Freitag, 24. April 2015

"bpa frei" ist keine Garantie auf Schadstofffreiheit!

Ein weiteres Kapitel in meinen Recherchen zum Thema Plastikproblem. Bereits in meinem inzwischen 4 Jahre alten Artikel zum Thema "Plastikproblem", habe ich erwähnt, dass allein die Tatsache, dass ein bestimmter Kunststoff keine bekannten giftigen Substanzen enthält nicht bedeutet, dass er keine giftigen Substanzen enthält - nur, dass uns diese evtl noch gar nicht bekannt sind! Denn viele der Zusatzstoffe in Kunststoffen sind bisher noch gar nicht richtig getestet worden.
Oft liest man heute auf diversen Plastikprodukten (insbesondere Babyprodukten) groß den Aufdruck


bpa frei


Beim Surfen im Netz bin ich nun auf die Information gestoßen, dass Firmen, die ihre Ware als bpa-frei (Bisphenol-A frei) deklarieren, häufig anstatt des inzwischen schwer in Verruf geratenen Bisphenol-A, schlicht zu einem Verwandten, dem Bisphenol-S, greifen.
Auch Bisphenol-S wirkt jedoch, wie auch Bisphenol-A, wie Oestrogen. Was einerseits bedeutet, dass es den Hormonhaushalt des Körpers ziemlich durcheinanderbringen kann und andererseits, dass es bereits in sehr geringen Dosen wirkt. Eine wirklich schlechte Kombi!
Bisher wurde Bisphenol-S überwiegend in den USA und Japan in Produkten gefunden (beispielsweise in Thermopapier, es wurde aber auch im Urin nachgewiesen) aber wir wissen ja, wie gerne Europa Trends aus den USA übernimmt und wer weiß schon so genau, wo die Produkte eigentlich hergestellt werden oder woher die Herstellerfirmen ihre Rohstoffe beziehen.

Versucht daher bitte Plastik, insbesondere wenn es häutig in Kontakt mit der Haut und/oder Lebensmitteln kommt ganz zu vermeiden und auf Stahl, Glas, Holz oder andere Materialien zurückzugreifen. Nicht nur wegen eurer Gesundheit, sondern auch weil der  Plastikmüll wahrlich unseren Planeten zumüllt!
Einige Tipps dazu findet ihr in meinen bisherigen Posts zu dem Thema:

Das Plastikproblem - Ein Überblick
Plastik vermeiden - Tipps für Haushalt und Alltag
Plastikfreies Baby



Quellen:
Greenmed.info
alliance for natural health
beide Seiten beziehen sich auf zwei Artikel (1, 2), die im May 2012 in der "Environmental Science &  Technology" erschienen sind. Es dauert anscheinend Jahre, bis wissenschaftliche Erkenntnisse beim Endverbraucher ankommen, so wichtig sie auch sind.

Sonntag, 1. März 2015

Gewinnspielauslosung

Die Gewinnerin meines Kivanta-Gewinnspiels wurde heute ermittelt. Und zwar hat die fb-Nutzerin Apple Blossom gewonnen!
Nähere Informationen auch auf meiner facebook-Seite! Viel Spaß mit dem tollen Edelstahl-Set sponsored by Kivanta, liebe Apple und bitte schreib mir eine Email an foodandfotos(aaat)web.de!


Mein herzlichster Dank geht an Kivanta, die den Gewinn gesponsert haben!
An alle, die nicht gewonnen haben: Schaut doch einfach mal in dem Kivaita-Shop vorbei! Dort gibt es noch jede Menge mehr um den eigenen Alltag etwas plastikfreier zu gestalten! Über Geschirr, Windeln, Bambus-Zahnbürsten bis natürlich hin zu vielen verschiedenen Stahlflaschen und -dosen!

Ich persönlich ziehe die Stahlflaschen übrigens auch selbst Aluminiumflaschen vor, da sich bei letzteren die Alubeschichtung auch teilweise löst was auch nicht besonders gesund ist.

Sonntag, 22. Februar 2015

Sellerieschnitzel mit Ofenkartoffeln und Pilzsoße


Es wird mal wieder Zeit für ein Rezept oder? Wie wäre es denn mit Sellerieschnitzeln mit Ofenkartoffeln und Pilzsoße? Oder man könnte es auch "verstecktes Gemüse" nennen, denn das was hier wie Fleisch aussieht, ist ja tatsächlich das Gemüse.

Ich habe diesmal ausschließlich im Bioladen gekauft, da ich derzeit versuche mit 100€ pro Woche für Lebensmittel für unsere dreiköpfige (oder 3,5...) Familie auszukommen und hierbei außerdem versuche fast alles im Bioladen einzukaufen. Meine Einkaufswoche startet immer mit einem Wocheneinkauf am Freitag, Dienstag oder Mittwoch wird ggf. Frisches nachgekauft.
Wer meine Bemühungen da genauer verfolgen möchte, schaut am besten mal bei meinem Instagram-Account rein.

Zutaten:
- Knollensellerie
- Gemüsebrühe
- Hefeflocken
- Mehl
- Paniermehl
- Öl
- Kartoffeln
- Rosmarin
- Champignons
- Sojasahne
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Bärlauchsalz)

Zubereitung:
Panade für die Sellerieschnitzel vorbereiten: Einen tiefen Teller mit etwas Wasser füllen und 1-2 EL Hefeflocken und Mehl einrühren, bis eine klebrig-flüssige Pampe entstanden ist, in einen anderen Aller Paniermehl geben.
Die Knollensellerie schälen und in fingerdicke Scheiben schneiden, anschließend in Gemüsebrühe bissßfest kochen. Ofen auf ca. 200°C vorheizen, Kartoffeln putzen und halbieren und in eine Mischung aus Öl und Gewürzen (Pfeffer, Rosmarin) tunken und mit der Schnittseite auf ein Backblech legen. Für ca. 30 Minuten backen.
Pilze putzen und vierteln und in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten. Eine weitere Pfanne mit Öl erhitzen und die Sellerieschnitzel erst in die Mehlpampe, dann in das Paniermehl drücken und anbraten.
Die Pilze mit Sojasahne ablöschen und mit Salz und Pfeffer würzen.






Und die Kleinkindvariante:


Und das Gewinnspiel nicht vergessen!! Die Gewinnchancen sind bei so wenigen teilnehmen natürlich super!

Freitag, 20. Februar 2015

Plastikfreies Baby - Mit Kivanta Gewinnspiel!

Wie ihr wisst, liegt mir das Thema Plastikvermeidung sehr am Herzen. Wir leben sicherlich nicht in einem gänzlich plastikfreien Haushalt, aber insbesondere wenn es um den Kontakt mit Lebensmitteln geht, versuche ich Kunststoff doch zu vermeiden.
Hier könnt ihr nachlesen wieso und hier, wie ich Plastik bereits im Alltag ersetze.
Schon über 15 Monate ist es her, da ist ein neuer kleiner wunderbarer Mensch bei uns eingezogen und ungefähr 4 Monate ist es noch hin, dann wird unsere Familie nochmal erweitert werden (und wir freuen uns schon sehr!), es ist also wirklich Zeit, endlich mal darüber zu berichten, wie man beim Baby Plastik vermeiden und durch bessere Materialien ersetzen kann. Denn schaut man mal in die Babyabteilung von Drogerien oder gar Spielzeugläden so schreit einem förmlich eine quietschbunte Kunststoffwelt entgegen. Aber hier muss man wirklich nicht mitmachen!
(Wer sich nur für die Fläschchen und Dosen interessiert, die wir verwenden: am besten weiter nach unten zu den Fotos scrollen)

Wenn es mit dem Stillen gut klappt, ist der Kunststoff beim Lebensmittelkontakt erstmal kein Problem und das ist bei Weitem nicht der einzige Vorteil am Stillen! Weiter möchte ich darauf hier nicht eingehen, sondern es sei nur so viel gesagt: Gebt nicht so schnell auf, wenn es in den ersten Tagen vielleicht nicht so klappt und die Brustwarzen weh tun und wund werden, das geht vorbei (Schwarzteebeutel helfen!) und es ist nicht schlimm, wenn Babys in den ersten Tagen erstmal nicht zu viel zu sich nehmen. Sucht euch ein stillfreundliches Krankenhaus/Hebamme/Geburtshaus und vor allem: Hört auf euer Gefühl! Auch beim Abstillen, niemand anderes hat euch zu sagen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, das ist meiner Meinung nach eine reine Mutter-Kind-Entscheidung und wenn man da auf sein Gefühl hört hat niemand von Außen zu sagen, dass das zu früh oder zu spät sei!

Also gibt es zunächst mal nur zwei Themengebiete: Kleidung und Spielzeug.
Bei der Kleidung kann man auf Baumwolle setzen und im Winter auf Flies und viele Schichten. Für Nichtveganer gibt es natürlich diese ganze Lammfell-Wollwalkanzug-Palette, aber ich kann sagen, dass wir mit unserem Wintermädchen hervorragend durch die ersten zwei Winter gekommen sind, ganz ohne das Fell eines Tierbabys (tut mir leid, aber das ist doch pervers! Ich ziehe einem Lamm, einem Baby, das Fell ab, damit mein Baby es schön warm hat??). Es gibt tolle Sitzsäcke für Kinderwagen, die auch ohne Wolle, Daunen oder Fell hervorragend warmhalten. Oder man trägt das Baby einfach gleich am eigenen Körper. Ich fand das besonders im Winter sehr gut, da man eine viel bessere Kontrolle über die Körperwärme des Babys hat. Auch beim Thema Tragen könnte ich jetzt wieder sehr weit ausholen, da es hier aber um etwas anderes gehen soll, nur so viel: Macht eine Trageberatung!! Tragt mit einem Tagebuch oder guten Tragen, die die Anhock-Spreiz-Haltung des Babys gewährleisten und ein Rückenpanel aus Tragetuchstoff haben. Falls nicht auf die Aussagen der Hersteller rein, sondern informiert euch selber. Und auf keinen Fall sollte das Baby mit dem Blick nach vorne getragen werden, auch wenn das auf diversen Filmplakaten bei Männern immer so süß aussieht! (Hier gerne weiterlesen)

Spielzeug braucht man in den ersten Wochen und Monaten eigentlich gar nicht. Vielleicht einen Greifring (aus Holz) oder eine Stoff- oder Holzrassel. Aber es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis das Baby sich dafür interessiert (wie haben wir uns über das erste Greifen gefreut!!). Ein Mobile ist eine schöne Sache, vielleicht an dem Ort an dem gewickelt wird, aber übrigens nicht dort, wo geschlafen wird, dann lenkt es ab. Sobald Spielzeug dann wirklich zum Einsatz kommt, gibt es schöne Dinge aus Holz und Stoff. Aber auch hier sollte man auf die Schadstoffbelastung achten. In Stoff und Holzlacken kann sich verdammt viel giftiges Zeug verstecken! Und die Überlegung "Na das werden 'die' bei Babysachen doch weglassen" ist leider nicht so gültig, die Welt ist schlecht, ich sag es euch!
Wir sind aber auch nicht total dogmatisch, wir haben beispielsweise auch diese Stapelbecher vom dm, die man in jedem Kinderzimmer findet, die sind einfach ein Hit bei den Kleinen und zumindest garantiert bpa-frei. Und bei jedem Malader sieht man das gleiche Spiel: Gibt es an dem Ort, an dem man sich trifft, neben all dem wunderbaren pädagogisch wertvollen Holzspielzeug ein buntes Plastikding (das am besten noch Geräusche macht): Alle Kinder stürzen sich nur darauf. Immer. Mehrfach getestet! Also vielleicht bringt es einen auch nicht um, wenn das eigene Kind ab und zu mit sowas lautem, bunten spiele darf, man muss es ja nicht immer zur Verfügung halten. Wir haben das Spielzeug sowieso in verschiedene Kisten sortiert und unsere Maus bekommt immer nur eine. Dann ist die länger nicht geöffnete Kiste nämlich auch wieder mal interessant und das Kind sitzt nicht irgendwann in einem Raum voller Krams und weiß trotzdem nichts mit sich anzufangen. Mein Mann sagt immer so schön: Man muss dem Kind auch die Möglichkeit geben, viel in Wenigem zu entdecken.

So, jetzt aber zu den Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Irgendwann wird der Zeitpunkt erreicht sein, an dem man zuführet oder dem Kind die Möglichkeit gibt dies selbst zu entscheiden (wir haben dieses sogenannte Baby-Led-Weaning teilweise praktiziert und sehr positive Erfahrungen damit gemacht. Weiterlesen gerne hier).
Gibt man seinem Baby (Pflanzen)-milch zu trinken, benötigt man möglicherweise ein Babyfläschchen. Die Standardtvarianten von Herstellern wie Nuk oder Avent sind aus Kunststoff, zwar garantiert dpa-frei, mittlerweile, aber wer man ne Zeitlang so ein Fläschchen benutzt (und spült und abkocht, etc.) sieht schnell, die das Material abnutzt. Diese Abnutzungsspuren möchte ich meinem Baby lieber nicht füttern! Gute Alternativen hierzu sind Glas oder Stahl.
Wenn man abpumpen möchte, damit auch der Mann oder Oma und Opa das Baby mal mit Muttermilch füttern können (mein Mann hat das sehr gerne gemacht und ich glaube das stärkt auch nochmal die Bindung, da stillen für den Mann ja nicht geht!), muss leider doch auf Kunststoff zurück greifen. Wir habe eine einfache Handpumpe von dm gekauft und dann zum Füttern oder Aufbewahren eben die Milch umgefüllt.
Bei Wasser-Trinkfläschchen kann man auf Glas oder Stahl-Fläschchen zurückgreifen. Die Glas-Variante findet man sogar in Drogerien, für Stahlgläschen und -flaschen besucht man entweder alternativere Babyläden, Outdoor-Geschäfte oder bestellt online, beispielsweise bei Kivanta, dort gibt es sowohl Stahl- als auch Glasfläschchen!
Für das Essen des Babys, sei es nun Brei oder Gemüsesticks, gibt es ganz tolle Bambusteller, -schalen und auch -becher und sogar Holzlöffel, denn beim Brei bieten sich die kleinen Babyhände ja nicht immer an. ;-)
Zum Transport gibt es ebenfalls diverse Stahlbehältnisse, sowohl "normale" Brotdosen als auch auslaufsichere für Brei oder sapschigere Lebensmittel (Tomaten oder so, ihr wisst schon).

Im Folgenden zeige ich euch mal, was sich bei uns im Alltag bewährt hat:

Glasfläschchen von Nuk, gibt es bei dm in verschiedenen Größen. Gut für die abendliche Einschlaf(pflanzen)milch, für Unterwegs aber reichlich schwer.


Stahlfläschchen OrganicKidz wide mouth. Sie gefallen mir optisch sehr gut (und wie man sieht meiner Tochter auch), sind aber leider nicht zu 100% dicht wenn sie in der Tasche mal kopfüber rumkullern. Dafür kann man aber ein kleines Plättchen einlegen, für unterwegs, dann sabscht auch nix mehr raus. :-) Der Deckel kann auch als Becher verwendet werden und hat eine Messskala.


Links im Bild: Zwei auslaufsichere (!!) Dosen von Kivanta. Beide werden hier ebenfalls sehr viel genutzt für Snacks für unterwegs.
Rechts im Bild:Stahlfläschchen mit Trinklernaufsatz von Pura, 325ml und 150ml. Diese Flaschen haben wir für Wasser benutzt und sind wirklich sehr zufrieden! Die Deckel haben wir nur ab und an genutzt, damit kein Dreck an den Trinkaufsatz kommt, auslaufen tuen die Flaschen auch so nicht und dennoch kommt beim Trinken genug raus.

 Und man sieht: In die Dosen geht echt viel rein, obwohl gerade die kleine recht winzig aussieht.

Zum Essen zu Hause haben wir für die Maus einen tiefen und einen flachen Teller aus Bambus. Sie sind durch den hohen Rand, auch beim Teller sehr praktisch und quasi unkaputtbar. Jedenfalls sind sie schon oft auf dem Boden gelandet und werden immer in der Geschirrspülmaschine gereinigt

Mit in die Kita gibt es neben einer Wasserflasche immer eine Frühstücksbox, wofür ich gerne die dreiteilige LunchBots verwende, da mich das immer motiviert ihr drei verschiedene Sachen mitzugeben.

Hier eine Variante mit Vollkornpfannkuchensternen (Belegte Brote isst sie nicht so gerne..)


Da sie langsam für die Trinkhilfe-Fälschen zu groß wird, sind wir jetzt auf eine Sippy Cap umgestiegen und auch hiermit total zufrieden. Auch hier läuft nix aus und der transparente Deckel kann getrost weggelassen werden. Dies ist unsere aktuelle Kita-Variante: Die KleanKanteen 355ml mit SippyCap und nach wie vor eine LunchBots Trio. Von der LunchBots haben wir jetzt zwei, damit ich mir selbst auch mal so ein umfangreiches Essen mit zur Arbeit nehme. :-)

Euch ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich hier ständig den OnlineShop Kivanta verlinke, das liegt schlicht daran, dass ich all meine Sachen dort bestellt habe und immer sehr zufrieden bin (Die Päckchen sind oft schon am nächsten Tag da!). Und das tollste ist: Die liebe Nathalie Rau von Kivanta hat mir nochmal das oben gezeigte Set, bestehend aus einer KleanKanteen SippyCap und einer LunchBots Trio, beides in der Edelstahloptik, für eine kleine Verlosung gesponsert!

Teilnahmebedingungen:
- Ihr solltet über 18 sein
- Hinterlasst einen Kommentar auf den dazugehörigen Facebook-Post, in dem ihr kurz erzählt, weshalb ihr dieses Set gewinnen wollt! (Kommentare auf dem Blog nehmen nicht teil!)
- Das Gewinnspiel endet am 27.02.2015 um 10 Uhr
- Der Gewinner wird anschließend hier auf dem Blog bekannt gegeben und hat dann genau 2 Tage Zeit, sich bei mir per Email zu melden. Habe ich also bis Sonntag, 01.03.2015, 10 Uhr keine Email im Postfach (foodandfotos(aaat)web.de), verlose ich neu.
- Ihr könnt eure Gewinnchancen erhöhen, wenn ihr den Beitrag zusätzlich bei fb liked oder teilt. Schreibt dann zusätzlich in euren Facebook-Kommentar fbI (wenn ihr geliked habt), fbII (wenn ihr den Beitrag geteilt habt)). Das muss alles in einen Kommentar, mehrere Kommentare von einer Person werden nicht gewertet! Für jede Aktion (Kommentar, like, teilen) gibt es je ein virtuelles Los! Maximal also drei "Lose" pro Person.

So, ich hoffe das war jetzt nicht zu kompliziert! :-)



Und wenn man alles an Material fotografieren möchte, geht das natürlich nur wenn das Kind zu Hause ist (da sie sonst ja immer irgendwas dabei hat), in Kombination damit, dass auf ihrem Kindertisch einfach das beste Licht ist, bleibt die ein oder andere Kinderhand auf dem Foto natürlich nicht aus. :-) Vor allem wenn man dann auch noch die gefüllte Snackdose offen fotografiert. Endete dann folgendermaßen:

 Da pirscht sich doch eine Hand heran...

Und der Schatz wird dann in die Schüssel getan und verspeist. :-)


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