Sonntag, 13. April 2014

Vegane Backträume von Brigitte Bach



Ihr habt wahrscheinlich schon davon gelesen: vor einigen Wochen kam das Buch "Vegane Backträume" von Brigitte Bach raus. Da ich mit Brigitte bei Deutschland ist Vegan zusammengearbeitet habe, hatte ich schon recht hohe Erwartungen an das Buch, denn ich wusste: die hat was drauf!
Aber meine Erwartungen wurden noch übertroffen! Das Buch ist wirklich liebevoll gestaltet und zu jedem Rezept gibt es ein sehr ansprechendes Foto. Die Rezepte sind teils Altbekanntes, teil neue kreative Eigenkreationen. Oft bekommt man alle Zutaten in einem größeren Supermarkt und auch die Zubereitung ist so gut erklärt und möglichst einfach gehalten, dass man die Rezepte wirklich gut nachbacken kann. Mir hat es beim Durchlesen besonders die Waldbeer-Flaugnarde angetan und daher habe ich sie dieses Wochenende direkt nachgebacken (allerdings mit Himbeeren). Besonders gefallen hat mir, dass in dem Rezept gar kein Zucker verwendet wird, überhaupt wird in vielen Rezepten mit Agavendicksaft gesüßt und ansonsten mit Rohrzucker.
Ich finde, dass die Waldbeer-Flaugnarde dadurch irgendwie viel intensiver schmeckt, so als würde die Süße bei anderem Backwerk (und ihr wisst, ich liebe es süß!) oft den wahren Geschmack überdecken. Auch mein Mann war ganz begeistert und meint die Süße sei genau angemessen.

Brigitte ist es gelungen, sich in ihren Rezepten auf das Wesentliche zu Konzentrieren und so die feinen Geschmacksnoten herauszuarbeiten, klingt einfach, ist aber eine hohe Kunst, wie ich finde!


Freitag, 21. Februar 2014

Geschenkidee - Backmischung für Chocolate Chip Cookies selbstgemacht


Ich glaube ja man kann alle Menschen in zwei Kategorien einteilen: Die guten Schenker und die schlechten Schenker.
Die guten sind solche, die einfach immer eine passende Idee für den Beschenkten haben, etwas worüber die Person sich wirklich freut und was eine tolle persönliche Note hat und das Ganze wird auch noch kreativ verpackt. Die schlechten Schenker hingegen fragen sich bei jeder Gelegenheit, bei der sie ein Geschenk machen  wollen: "Was zum Geier soll ich bloß schenken", ihnen fallen, wenn überhaupt, dann nur unkreative materielle Geschenke ein und bei jedem Anlass wünschten sie sich, doch einfach das Talent eines guten Schenkers zu haben.
Ich gehöre definitiv zu den schlechten Schenkern.
Der Vorteil daran (für mein Umfeld) ist, dass ich selbst auch keine superkreativen und persönlichen Geschenke erwarte (mich aber um so mehr darüber freue), der Nachteil die erwähnte Unzufriedenheit mit meinen Geschenken an meine Lieben.
Aber auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn und so hatte ich die Idee mit der selbstgemachten Backmischung und bin so stolz darauf, dass ich die hier auch poste. ;-)

(Und an alle guten Schenker unter meinen Bloglesern: Ich weiß, sooooo grandios ist die Idee wahrscheinlich nicht und im Vergleich zu Euren Geschenken stinkt sie sicherlich total ab, aber für meine Verhältnisse ist es eben echt ein kreatives Geschenk.)

(Und an alle anderen schlechten Schenkern unter meinen Bloggern: Yea, eat this! Ich bin ja wohl total kretiv!)


Man braucht:
- Glasgefäß (1L)
- Backanleitung (an das Gefäß binden)
- Zutaten gemäß Backanleitung (schichtweise in das Gefäß geben)



Hier meine Backanleitung:


Vegane Chocolate Chip Cookies 

ZUTATEN: 
- Selbstgemachte Backmischung* 
- 240 g Pflanzenmargarine (weich) 
- 8 EL Wasser oder Pflanzenmilch 

ZUBEREITUNG: 
Alle Zutaten miteinander verrühren. 
Mit einem Esslöffel Teig-Häufchen mit großem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. 
Bei 180°C ca. 10-12 min. backen (dabei nicht aus den Augen lassen). 

(* enthält: 240g Mehl, 240g Rohrzucker, 4 EL Sojamehl, 2 Pckg. Vanillezucker, 1/2 tl Salz, Chocolate Chips)

Freitag, 7. Februar 2014

Lieblingsdessert - Limettencreme im New York Cheesecake Style

Oha, mein letzter Post ist nun schon wieder drei Monate her. Aber ich beschäftige mich zur Zeit einfach viel lieber mit unserer Kleinen als mit perfekten Essensfotos. Ab und zu klappt es aber doch, dann komme ich wiederum nicht dazu es auch zu bloggen. So wie beispielsweise das Dessert von Silvester. Aber nach dem Motto: "besser spät als nie", zeige ich euch heute mein neues Lieblingsdessert.
Eigentlich sollte es erst sowas wie Tiramisu werden, geschmeckt hat es aber dann eher wie New York Cheesecake, auf jeden Fall absolut lecker und ziemlich simpel zu machen.

Zutaten:
- 500g Sojajoghurt Limette-Zitrone
- 200g aufschlagbare Sojasahne
- 1 Pckg. Sahnesteif
- vegane Kekse (ich habe die Lotus-Kekse genommen, die gibt es hier im Rewe und sie schmecken lecker karamellig)
- Margarine
- optional: Kakaopulver

Zubereitung:
Zunächst schlägt man die Sojasahne mit einem Päckchen Sahnesteif auf und stellt das Ganze kalt. Nun zerkrümelt man die Kekse (beispielsweise indem man sie in einen Beutel gibt und mit dem Hammer draufklopft) und schmilzt etwas Margarine in einem Topf. Hier habe ich leider keine genauen Mengenangaben, aber man vermischt nun Margarine und Kekskrümel bis eine feste Masse entsteht, es sollte also nicht zu flüssig werden, aber die Kekskrümel sollten auch nicht mehr "trocken" sein.
Nun gibt man die Kekskrümelmasse ca. 1cm hoch in Dessertgläschen und drückt sie fest.
Während die Keksmasse abkühlt mischt man das Sojajoghurt unter die Sahne und schichtet diese Creme dann anschließend auf den Keksboden.
Man könnte auch mit mehreren Schichten arbeiten. Ich habe zwei verschiedene Varianten hergestellt: Einmal habe ich noch eine weitere Keksschicht auf die Creme gegeben, bei der anderen Variante habe ich oben nur Kakaopulver draufgesiebt (wie beim Tiramisu). Beides schmeckt lecker, die doppelte Keksschichtvariante ist aber mein klarer Favorit!
Am besten schmeckt es, wenn man das Ganze nun abgedeckt für einige Stunden, aber zumindest über Nacht, in den Kühlschrank stellt.

Die Mengenangaben für die Creme reichen für ca. 8 kleine Gläschen.


Montag, 11. November 2013

vegane Schwarzwälder Kirschtorte


Inspiriert von einem fb-Post in der veganen Tellerchen-Gruppe, habe ich mich am Wochenende an einer Schwarzwälderkirsch Torte versucht. Nicht ganz original, da ich das Kirschwasser weggelassen habe. Aber ich musste es einfach ausnutzen, dass ein Rewe hier in Heidelberg inzwischen Sojatoo Schlagsahne und Sprühsahne im Sortiment hat.

Ich habe übrigens mit einer kleinen Springform (18 cm Durchmesser) gearbeitet, für eine normale Tortengröße sollte man also auf jeden Fall die doppelte Menge verwenden.


Zutaten (für  eine Springform mit 18 cm Durchmesser):
- 200g Mehl
- 125 g Zucker
- 20 g Kakao
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Vanillezucker
- 125 ml geschmacksneutrales Öl
- 170 ml Sojamilch

- ca. 500 ml aufschlagbare Sojasahne
- 3 Päckchen Sahnesteif
- 1 Glas entsteinte Sauerkirschen
- Schokosplitter Zartbitter (ca. 2 Hand voll)


Zubereitung:
Zunächst backt man einen normalen Schokoladenkuchen. Hierfür vermischt man die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver, Vanillezucker) und gibt dann Sojamilch und Öl hinzu und verrührt dieses bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen gibt man in eine gefettete kleine Springform, in der man den Boden mit Backpapier ausgelegt hat (Backpapier auf den Boden der Form legen und dann den Rand befestigen, überschüssiges Packpapier abschneiden, sodass noch ein schmaler Rand stehen bleibt.
Den Kuchen backt man bei 180°C für 30-40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Fertig ist er, wenn man einen Holzspieß in den Kuchen steckt und beim Herausziehen kein flüssiger Teig dran kleben bleibt.
Während man den Kuchen abkühlen lässt, schlägt man die Sojasahne mit dem Sahnesteif auf und stellt diese kalt. Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Den erkalteten Kochen schneidet man nun mit einem Bindfaden in zwei Scheiben. Da der Kuchen beim Backen etwas aufgeht und oben einen runden "Deckel" hat, schneidet man diesen ganz ab und nascht schonmal etwas Kuchen. :-)

Nun legt man eine Kuchenscheibe auf einen großen Teller und verteilt darauf eine dicke Schicht Sojasahne, in die man anschließend einige Kirschen eindrückt. Es folgt die Zweite Kuchenscheibe und eine weitere dicke Schicht Sahne, diesmal ohne Kirschen. Man gibt an den Rand der Torte ebenfalls Sojasahne, so dass sie schließlich komplett weiß eingekleidet ist.
Nun dekoriert man indem man Schokosplitter an den Rand drückt und oben kleine Sahnetupfen mit Kirschen aufspritzt. In die Mitte gibt man weitere Schokosplitter.
Am besten man lässt die Torte nun über Nacht im Kühlschrank durchziehen, dann lässt sie sich am nächsten Tag besser schneiden.


Verwendet man die doppelte Menge und macht eine normalgroße Torte, kann man auch drei Schokoböden verbauen. Hierbei empfiehlt es sich die oberste Kuchenschicht abzutragen und als unterste bei der Torte zu verwenden, da man die runde Haube dann etwas plattdrücken kann, bevor man die erste Sahneschicht aufträgt.


vegane Tomate Mozarella Platte


Es gibt ja diverse vegane Varianten eine Tomate-Mozarella Platte herzurichten. Oft nimmt man dazu einfach normalen milden Tofu und legt diesen ein bisschen in Balsamico ein. Aber die eigentliche Idee ist ja, dass das Mozarella eigentlich mehr oder weniger nach nichts schmeckt, sondern nur eine Basis für frische Tomaten und ein gutes Olivenöl liefert, verfeinert mit Basilikum. Also für mich kam es da beim Original jedenfalls immer eher auf die Konsistenz an und es war wichtig, dass der Mozarella mild schmeckt. Da ich bisher keinen guten Mozarella-Ersatz gefunden hatte (ich finde normalen Tofu da eher unpassend) und mittlerweile sowieso nicht mehr so der Fan von Ersatzprodukten bin (die vegane Küche gibt ja genug her), hab ich eigentlich nie versucht Tomate-Mozarella zu machen.
Aber als ich letztes Wochenende den Bio Risella im Bioladen (Füllhorn in Heidelberg) entdeckt habe, musste ich den dann doch spontan mitnehmen und ich muss sagen: Prüfung bestanden. Das Zeug sieht zwar irgendwie merkwürdig nach einer Wurst aus, aber in Scheiben geschnitten und zusammen mit Tomate, frischem Basilikum, Olivenöl und etwas schwarzem Pfeffer fand ich es echt lecker! Und ein Plus: Es ist aus Reis, also auch mal eine schöne Alternative wenn man nicht immer Sojaprodukte essen möchte.





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