Samstag, 31. Dezember 2011

Frühstück

Egal ob man sie täglich trinkt oder nur ab und zu, ob man zu 100% Rohköstler isst oder nicht lecker sind gründe Smoothies auf jeden Fall. Zumindest wenn man Banane mit reintut. :-)

Mein heutiges Frühstück:

grüner Smoothie aus Spinat, Postelein, Bananen und gequellter Chia-Samen

Freitag, 30. Dezember 2011

Crazy Sexy Diet

Ich habe mir nun endlich auch das Buch "Crazy Sexy Diet" von Chriss Karr bestellt und bin fleißig am Lesen. Am 06.01.2012 startet in Anlehnung an das Buch eine zweite Runde Crazy Sexy Detox, ins Leben gerufen von Nicole von Vegan-sein. Bei der ersten Runde habe ich nur begeistert die Blogs der Teilnehmer gelesen, dieses Mal möchte ich auch dabei sein.
100% Rohkost ist mir für den Anfang zu krass, ich habe das tatsächlich schon öfter mal versucht und es ist mir nie gelungen. Meistens habe ich dann nach einiger Zeit frustriert aufgegeben und bin anschließend für einige Tage zum Puddingveganer mutiert.

Mein Plan sieht daher etwas moderater aus und zwar wiefolgt:

- Keinen Koffein
- Keinen Alkohol
- keinen Zucker
- Keine Weißmehlprodukte
- kein Gluten
- keinen weißen Reis
- viel Wasser trinken
- jeden Morgen einen grünen Smoothie
- mittags oder abends darf es eine gekochte Mahlzeit geben, ansonsten nur Rohkost
- dreimal die Woche Sport (Laufen, Yoga oder Fitness)
- wieder mehr mit dem Rad fahren

Alkohol und Koffein trinke ich schon länger nicht mehr, das wird kein Problem. Zucker schon eher, ebenso wie Weißmehlprodukte. Das sind wirklich meine Laster. Auch zum Sport sollte ich mich endlich mal wieder motivieren. Derzeit bin ich jedenfalls wieder sehr sehr unsportlich und fühle mich damit gar nicht wohl.

Ich beginne mit dem Detox-Programm allerdings vielleicht erst am 07.01., da ich am 06.01. unterwegs bin. Dann gehts aber richtig los.
Bis dahin versuche ich schonmal soviel Rohkost wie möglich in meinen Tag einzubauen und mehr und mehr das Brot wegzulassen, was bishr ganz gut klappt, da es derzeit morgens Smoothies gibt.
Aber momentan habe ich auch Urlaub, da stehe ich später auf und es stört niemanden wenn ich meine Mixer anschalte. Ob ich mich das auch um 5.30 h, meiner üblichen Frühstückszeit im Alltag traue muss ich mir noch überlegen.
Wie sieht es denn aus wenn man den Smoothie schon am Abend vorher macht, schmeckt der 8 Stunden später noch wenn man Banane mit reinmischt?

Pasta mit Rucola

Nachdem ich in den Tagen seit Weihnachten jede Menge Rohkost gegessen habe, war mir heute Mittag mal wieder nach Nudeln. Also gab es Tagiatelle mit Rucola, Tomaten, Lauch und Cashewkernen.

Donnerstag, 29. Dezember 2011

give it to me raw

Interessant was der Körper einem so sagt wenn man zuhört. Mein heutiges Abendessen gestaltet sich eher schlicht: Paprika, Gurke, Feldsalat und Fenchel, dazu ein paar Erdnüsse.
Kühlschrank auf, grob schnibbeln, fertig. lecker, roh (bis auf die Erdnüsse, schätzungsweise), gesund, supereinfach. Sehr nach meinem momentanen Geschmack.
Ansonsten gab es heute einen Riesensmoothie (Spinat, Postelein, Banane) zum Frühstück und einen (ebenfalls riesengroßen) Salat (Rucola, Tomaten, Sonnenblumenkerne, Olivenöl, Zitrone) zum Mittag. Zwischendurch hatte ich zudem einige Handvoll Erdnüsse und einen rohkost-Schokoriegel.

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Mango-Granatapfel-Rohkosttorte

Heute hat meine liebe Freundin J. Geburtstag und sie hat sich von mir gewünscht, dass ich einen fruchtigen Nachtisch zu ihrer Party mitbringe. Da ich ja zur Zeit wieder ein bisschen auf dem Rohkost-Trip bin, habe ich mich für eine fruchtige Mango-Granatapfel-Rohkosttorte entschieden.

Zutaten:
für den Boden:
- 200g Mandeln
- 200g Datteln (entkernt)

für den Belag:
- 3 reife Mangos
- 2 EL Chia-Samen
- 1 EL Leinsamen
- 1 Granatapfel

Zubereitung:
Datteln und Mandeln zusammen mit einem Schluck Wasser im Mixer kleinhacken bis eine teigähnliche Masse entsteht. Mach euch keine Sorgen, wenn ihr keinen profimixer zu Hause habt, es ist auch okay, wenn nicht alles wirklich kleingehackt wird und noch größere Mandel und Dattelstücke übrigbleiben, schmeckt trotzdem lecker und wird trotzdem klebrig genug. :-)
Die Teigmasse dann auf einem Kuchenteller verteilen. Für die Form eine Springform verkehrt herum (so dass die Rille oben ist) auf den Teller legen und die Masse einfüllen und festdrücken.
Dann Chiasamen und Leinsamen zusammen kleinhacken.
Mangos schälen und entkernen und pürieren, die Chia-Leinsamen-Mischung zugeben und nochmals gut mixen (macht den Belag etwas fester).
Die Mangomischung auf den teig geben und mit Granatapfelkernen dekorieren. Die ganze Torte vor dem Servieren für etwa 3o Minuten in das Gefrierfach stellen und leicht anfrieren lassen, so wird sie schnittfest.


Ich finde Rohkosttorten super. Durch die Datten und Mandeln sind sie zwar nicht gerade kalorienarm, aber sicherlich um einiges gesünder als normale Torten. Das tolle bei Rohkosttorten ist außerdem, dass man mit dem Beleg wirklich frei herumexperimentieren kann. Es ist nicht so wie bei richtigen Kuchen, dass man dann nach dem Backen merkt, dass man sich bei den Mengen verschätzt hat.
Und sie sehen immer so wunderbar farbenprächtig aus!

keep cups

Habt ihr die Weihnachtsfeiertage gut überstanden?

Bei uns war es ruhig und entspannend und natürlich gab es viel zu Essen. An Heiligabend hatten wir Racelette (für mich mit vegnem Käse) und am ersten Weihnachtsfeiertag habe ich meinen Weihnachtsbraten gekocht.

Nach der ganzen Völlerei schreit mein Körper derzeit nach Rohkost. Gestern gab es daher schonmal Bananen zum Frühstück, einen Dattelsnack unterwegs, als Abendessen einen riesigen Salat und abends Nüsse und Feigen.

Für heute habe ich mir gestern dann noch Spinat und Bananen für einen Smoothie besorgt. Um so erfreuter war ich, als ich heute Morgen von dem Postboten geweckt wurde, der mir ein Päckchen mit meinen keep cups überreichte.

Franziska hat mit dem Trend angefangen, als sie vor ein paar Wochen die keep cups in ihrem Rohkostblog Raw Love vorstellte. Die Becher sind eigentlich für den Transport von Kaffee gedacht, da sie so designt sind, dass sie genau unter die gängigen Kaffeemaschinen von Coffee-to-go Anbietern passen. In den USA ist es schon lange weit verbreitet, dass man seinen eigenen Becher mitbringt und sich dort sein Getränk einfüllen lässt und so Abfall spart. Es geht also bei diesen Bechern nicht darum, dass sie ein Getränk lange warmhalten. Sie ersetzen keinen Thermosbecher, sondern einen Pappbecher.
Franziska hat diesen Becher allerdings für ihre green Smoothies verwendet. Ich war zunächst skeptisch, ob man durch das kleine Trinkloch auch vernünftig die dickflüssigen Smoothies trinken kann, aber letztlich hat mal wieder die Neugierde gesiegt und ich habe mir zwei Becher im keep-cup Onlineshop bestellt. Dort kann man übrigens die Farben der einzelnen Teile selbst aussuchen.
Ich habe mir diese beiden Kombis zusammengebastelt:



Ich denke ich werde die Becher, vor allem den Großen auch öfter mal bei der Arbeit für Tee benutzen, gerade jetzt im Winter.
Aber auch für Smoothies sind sie wirklich super. Ich möchte in Zukunft wieder mehr Rohkost essen (nicht 100%, aber eben mehr als jetzt) und grüne Smoothies gehören für mich dazu. So kann ich diese nun bei der Arbeit trinken, ohne erklären zu müssen, was das für ein merkwürdiges grünes Zeug ist.
Also habe ich mir heute Morgen gleich einen Smoothie (Spinat, Bananen, Datteln, Chia-Samen) gemixt und in die Becher gefüllt. Obwohl ich keinen Vitamix habe (das Testgerät habe ich schon vor Monaten wieder zurück geschickt), sondern einen ganz normalen Mixer, konnte ich den Smoothie prima durch die Trinköffnung trinken.



Der Becher besteht übrigens aus Polypropylen und der Deckes aus LDPE, beides garantiert BPA-frei. Wem das alles nichts sagt, kann hier nochmal meinen Artikel über das Plastikproblem nachlesen.

Freitag, 23. Dezember 2011

Frohe Weihnachten

Liebe Leser,
ich wünsche Euch von Herzen ein fröhliches und besinnliches Weihnachtsfest. Ich hoffe Ihr könnt diese Tage mit den Menschen verbringen, die Ihr liebt, den Stress der letzten Wochen vergessen und es Euch einfach gutgehen lassen.

Eure Birdie

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Mediterrane in Karlsruhe

Kurz vor Weihnachten steht das jährliche Weihnachtsessen mit meinen Mädels J., C., I. und L an. Dieses Jahr trafen wir uns im Mediterrane, einem Restaurant in Karlsruhe. Das Mediterrane wirbt damit, ausschließlich Speisen anzubieten die ernährungsphysiologisch und hochwertig sind. Die Speisekarte, die auch online einzusehen ist, bietet eine recht erlesene Auswahl an wohlklingenden Speisen wie "Aquarella Risotto mit Ziegenkäse, Apfelspalten und Rucola" oder "Cappucchino vom Hokkaido Kürbis mit gerösteten Kürbiskernen und Steiermaker Kürbisöl" um von den Gerichten für Fisch- und Fleischliebhaber jetzt mal nicht zu sprechen.

Für einen Veganer stellt sich in einem nicht veganen oder vegetarischen Restaurant jedoch meistens nicht die Frage "was möchte ich essen?" sondern erstmal "was kann ich hier eigentlich essen?". Ich habe diese Frage diesmal direkt an den freundlichen Kellner weitergeleitet. Normalerweise ist es mir oft unangenehm meinen Lebensstil zu erklären und ich suche mir ein Gericht aus der Karte aus was vegan sein könnte und stelle dazu konkrete Fragen. Doch diesmal hat die liebe J. schon Vorarbeit geleistet und bei der Reservierung bereits angekündigt dass eine Veganerin dabei sein wird und noch kurz erläutert was das bedeutet. Ich war also mutig und erklärte mich nochmals kurz und fragte, ob die Küche mir da etwas anbieten könne. Nachdem die Nachfragen des Kellners geklärt waren, hatte ich das Gefühl, dass er gut verstanden hat, was ich nun essen kann und was nicht und wir einigten uns darauf, dass die Küche mir was leckeres Zubereitet, vielleicht einen Salat vorweg und dann ein Pastagericht.
Serviert bekam ich dann zunächst einen sehr leckeren Salat mit Pinienkernen und einem Dijonsenfdressing, anschließend Penne mit Auberginen und Zucchinistreifen und Tomatensoße. Als Dessert wählte ich später dreierlei Sorbet (garantiert ebenfalls vegan).

Für das Zücken der Spiegelreflex hat mein Mut dann aber nicht mehr gereicht, vielleicht beim nächsten Mal. Heute müsst ihr leider wieder mit Handybildern vorlieb nehmen.

Blattsalate mit Pinienkernen und Dijonsenfdressing

Penne mit Zucchinistreifen, Aubergine und Tomate

Dreierlei Sorbet: Passionsfrucht, Cassis und Birne (das beste!)

Mein Fazit: Das Essen war sehr lecker, die Atmosphäre in dem Restaurant insgesamt gehoben aber gemütlich und der Service zuvorkommend. Mit meinen Sonderwünschen ging man professionell und freundlich um. Allein auf meine Nachfrage ob das Sorbet auch ohne Ei und Milch sei, wurde mir ein klein wenig zu genervt mit "Sorbet ist natürlich immer ohne Milch" geantwortet (Unterton: "Wissen Sie Dummkopf das etwas nicht"). Aber das finde ich nicht dramatisch, da sonst alles wirklich gut war.

Das Mediterrane Restaurant findet man hier:

Mediterrane Restaurant Selektion
Karlstraße 70

76137 Karlsruhe

Telefon: +49 (0)721 81 96 97 8

info@mediterraneselektion.de


Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag

von 11.00 Uhr bis 14.30 Uhr

und ab 18.00 Uhr

Mittwoch, 21. Dezember 2011

etwas weihnachtlichere Weihnachtsplätzchen

Nach meinen ganz unweihnachtlichen Weihnachtsplätzchen der letzten Backsession, habe ich gestern ein paar Plätzchen gebacken die zumindest weihnachtlich aussehen. Tatsächlich sind es aber Chocolaty Crinkle Cookies (ebenfalls aus "Vegan Cookies Invade Your Cookie Jar" von Isa Chandra Moskowitz), die man sehr gut das ganze Jahr über essen kann, da sie gar keine typischen Weihnachtsgewürze enthalten. Ihr wisst schon, Zimt, Lebkuchengewürz und das alles. Ich weiß gar nicht warum, aber außer in der Weihnachtszeit ist mir dennoch nie danach Plätzchen zu backen.

Sieht doch ein bisschen aus, als hätte es auf die Plätzchen geschneit, oder? Ich finde das ist weihnachtlich. :-)

Sonntag, 18. Dezember 2011

Vegan Guerilla Gewinnspiel - Auslosung

Heute habe ich die beiden Gewinner des Vegan Guerilla Kochbuchs von dem Gewinnspiel letzter Woche ausgelost.
Es haben ganze 136 Leute teilgenommen! Grandios!

Einige Teilnehmer hielten mich anscheinend für Sarah, oder brachten zumindest die Blogs durcheinander. Andere nannten sehr gute Gründe, warum gerade sie das Buch gewinnen sollten. Da es sich aber um eine reine Auslosung handelt, hat all dies keine Rolle gespielt und jeder, der den richtigen Begriff im Betreff hatte, hat an der Auslosung teilgenommen.

Heute habe ich per random.org zwei Gewinner ermittelt. Beide wurden von mir schon per Email benachrichtigt.
Herzlichen Glückwunsch nochmal an Euch und viel Spaß beim Nachkochen mit Sarahs Buch!

Samstag, 17. Dezember 2011

veganer Weihnachtsbraten mit Feigen-Walnussfüllung

Wisst ihr schon was ihr an Weihnachten kochen wollt? Seitdem ich vor einigen Wochen begonnen habe Seitan selbst herzustellen, hatte ich die Idee für einen Weihnachts-Seitansbraten. Es ist nicht jedermanns Sache, aber ich persönlich finde getrocknete Feigen passen sehr gut zu herzhaftem Essen. So entstand die Idee für einen Weihnachtsbraten mit einer Feigen-Füllung. Nur Feigen alleine sind langweilig, etwas "crunsh" ist immer gut, also eine Feigen-Walnuss-Füllung. Dazu gab es Kartoffeln und eine Fenchel-Pilz-Soße.

Zutaten:
- Dinkelblätterteig
- 250 ml Glutenmehl
- 2 EL Gemüsebrühenpulver
- 1 TL Paprikapulver
- 1 TL Pfeffer
- 3 EL Sojasoße
- etwas Sojamilch
- ca. zwei Tassen Feigen
- ca. zwei Tassen Walnüsse
- braune Champignons
- Fenchel
- vegane braune Soße
- Sojacuisine

Zubereitung:
Den Ofen auf 170°C vorheizen.
Feigen in kleine Würfel schneiden und Walnüsse grob mahlen (oder mittels Plasticktüte und Hammer kleinhacken). Beides miteinander mischen.
Glutenmehl mit Gemüsebrühe und Gewürzen vermischen.
250 ml eiskaltes Wasser mit der Sojasoße mischen und zu dem Mehl geben. Das Ganze gut durchkneten und auf einer Arbeitsplatte platt drücken, so dass es eine rechteckige Form hat.
Die Walnuss-Feigen-Mischung auf dem Seitanteig entlang der längeren Seite mittig verteilen.
Nun den Seitanteig längs zusammenrollen, auf den Blätterteig legen und damit ummanteln. An den Ecken einklappen.
Die Tegrolle auf ein Backblech legen und mit etwas Sojamilch bestreichen.
Den Braten nun 50-60 min backen.
In der Zeit die Kartoffeln kochen und die Pilze mit dem Fenchel anbraten und mit brauner Soße und Sojacuisine ablöschen.



Eigenlobt stinkt, aber mir hat der Braten wirklich gut geschmeckt. Ein richtig schöner Weihnachtsbraten. Wahlweise könnte man statt der Pilzsoße ja auch Rotkohl servieren, das macht das Ganze noch festlicher.
Habt ihr auch schonmal einen veganen Braten gemacht?

Freitag, 16. Dezember 2011

Deutschland is(s)t vegan

Bestimmt haben viele von Euch bereits den neuen Blog von Franziska, Sonja und Patrick entdeckt: Deutschland is(s)t vegan. Der Blog stellt sich wiefolgt vor:

“Vegan? Was isst du eigentlich?”

Eine − oder noch besser − viele Antworten wollen wir hier in und mit diesem Blog geben. Denn wir sind selbst Veganerinnen und Veganer – manche schon länger und andere erst ganz kurz – und wir essen gerne . Franziska und Sonja leben in Berlin, Patrick in Düsseldorf und wir gehen gerne in Restaurants, Imbisse und Cafés, kochen aber nicht minder motiviert selbst viel und gerne.

Wir schreiben hier über unsere Lieblingsorte, Neuentdeckungen und all die Orte, an denen wir uns wohl gefühlt und gut gegessen haben. Unsere selbst gekochten Lieblingsgerichte oder Kochexperimente werden hier ebenso geteilt, wie Bücher, Läden oder Veranstaltungen, die uns gefallen haben. Weil wir aber nicht überall in Deutschland sein können, werden wir von ganz vielen Mitautorinnen und Mitautoren unterstützt.

Als ich von diesem Projekt erfahren habe, habe ich sehr gehofft, vielleicht ein Teil davon zu werden. Und tatsächlich, Franziska hat mich gefragt und nun bin ich als Mitautorin dabei. Jippieh!

Meinen ersten Post findet ihr hier.

Dienstag, 13. Dezember 2011

Kürbissuppe mit Räuchertofueinlage

Heute gab es mal wieder Kürbissuppe, wie auch schon hier (mit Ingwer), hier (mit Pastinaken) oder hier (mit Sojacuisine).
Diesmal gab es eine Einlage aus Räuchertofu und Sonnenblumenkernen.

Zutaten:
- 1 mittlerer Hokkaido-Kürbis
- ein Daumengroßes Stück Ingwer
- Gemüsebrühe (möglichst Hefefrei)
- Pfeffer, Chilligewürz
- Räuchertofu
- Sonnenblumenkerne
- Kürbiskernöl

Zubereitung:
Den Kürbis entkernen und in kleine Stücke schneiden, anschließend in einem Topf mit etwas Öl scharf anbraten. Gemüsebrühe anrühren und dazugeben, so dass die Kürbisstücke gerade nicht ganz bedeckt sind. Den Ingwer schälen und kleinschneiden und unterrühren. Das Ganze nun etwas köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist.
Währenddessen Räuchertofu in Würfel schneiden und zusammen mit den Sonnenblumenkernen scharf anbraten.
Die Kürbisstücke in der Brühe pürieren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Pfeffer und Chili würzen.
Räuchertofu und Sonnenblumenkerne in einen tiefen Teller geben und mit Suppe auffüllen. Anschließend die Suppe mit ein wenig Räuchertofu, Sonnenblumenkernen und Kürbiskernöl dekorieren.

Sonntag, 11. Dezember 2011

Eiweißvorräte auffüllen

Was der Herr B. abends gerne isst: Eine große Portion Seitan und dazu irgendwas Frisches, heute habe ich ihm Feldsalat mit Tomaten, Sonnenblumenkernen und Kürbiskernöl dazu gemacht. Wenn er selbst kocht, gibt es oft einfach rohe Paprika dazu. :-)

vegane Mini-Milchschnitte

Nein, gesünder als die echte ist sie auch nicht. Aber lecker und vegan. :-)

Das Originalrezept stammt aus dem Kochbuch "vegan for fun" von Attila Hildmann, ich habe das Rezept allerdings ein bisschen abgeändert und vorallem habe ich kleinere Schnitten gemacht, da die sonst zerbrechen.




Nachdem ich dann ein paar richtige Schnitten fertig gemacht hatte, bin ich doch dazu übergegangen die Füllung einfach auf den Schokoteig drauf zu spritzen, schmeckt ja gleich (ja ich bin ein faules Stück). Das Ganze habe ich dann noch mit bunten Streuseln dekoriert.

Hier also die Variante: deckelfreie Milchschnitte mit Zuckerstreuseln. :-)


Samstag, 10. Dezember 2011

Vegan Guerilla - das vegane Kochbuch von Sarah Kaufmann

Endlich ist es da, wir haben es schon sehnsüchtig erwartet: Das erste vegane Kochbuch von Sarah Kaufmann, erschienen bei roots of compassion. "Vegan Guerilla" heißt es, ebenso wie ihr Blog, auf dem sie seit 2010 eigene vegane Rezepte veröffentlicht.
Ihren Blog lese ich schon lange und ich liebe ihre Rezepte, die stets mit sehr ansprechenden Fotos bebildert sind. Irgendwann letzten Sommer erwähnte Sarah dann, dass sie derzeit an einem Kochbuch arbeite. Meine Erwartungen waren hoch: ein Kochbuch von Sarah? Das muss eines sein, voll mit veganen Gerichten, die zum einen einfach in der Zubereitung sind, zum anderen aber auch spannend und ungewöhnlich. Außerdem muss jedes einzelne Rezept mit einem tollen Foto versehen sein. In der Tat hohe Erwartungen, die jedoch nicht von ungefähr kommen, sondern von ihrem Blog.
Jetzt halte ich das Buch in den Händen und kann sagen: Ich wurde nicht enttäuscht.


Es gibt Rezepte für Salate, Suppen, Hauptspeisen und natürlich Süßes. Jede Doppelseite zeigt links ein schönes Foto des Gerichtes und rechts eine sehr übersichtliche Anleitung mit Zeitangabe und für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Ich persönlich schaue immer erst nach den Fotos, wenn ich nach einem Rezept in einem Kochbuch suche. Wenn etwas lecker aussieht, schaue ich mir die Anleitung genauer an und enscheide erst dann, ob ich es kochen möchte oder nicht.
Sarahs Rezepte sind gut umzusetzen. Sie hat alle Gerichte selbst in ihrer privaten Küche gekocht. Man braucht also keine Profiausstattung oder besonders exotische Zutaten. Letztere sind überwiegend in gut sortierten Supermärkten erhältlich, für das ein oder andere muss man vielleicht mal einen Bioladen aufsuchen (beispielsweise für Hefeflocken, Tempeh oder Reismilch).

Liebe Sarah, es tut mir leid Dir sagen zu müssen, dass mein Exemplar Deines Kochbuches nur heute so schön aussieht. Schon bald wird es voll sein mit Essensflecken, denn sicherlich werde ich viele Deiner Rezepte nachkochen!

Wenn ihr schlau wart, habt ihr schon vor einigen Wochen ein Pre-Order-Pack bestellt und besitzt daher heute nicht nur Sarahs Buch, sondern auch einen Button und einen Kühlschrankmagneten.

Habt ihr das Buch noch nicht, könnt ihr euch jetzt trotzdem freuen, denn roots of compassion hat mir netterweise zwei Exemplare zur Verlosung zur Verfügung gestellt!
Um an dem Gewinnspiel teilzunehmen, müsst ihr mir einfach nur bis zum 16.12.2011 eine Email an FoodandFotos(aaat)web.de schreiben, mit dem Betreff "Vegan Guerilla Verlosung".
Teilnehmen dürfen alle Leute, die in Deutschland leben (es tut mir Leid für alle anderen!!) und nicht zu meinen Verwandten oder engen Freunden gehören (für euch tut es mir auch Leid!).
Viel Glück!!

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Grünkohl mit Mandelsplittern

Diesen Winter habe ich schon auf vielen Blogs Rezepte für Grünkohlchips gesehen. Zum Beispiel bei Claudi, Claudia oder Frau Hase. Das hat mir richtig Lust auf Grünkohl gemacht, allerdings nicht auf die Chips (wobei die sicherlich auch lecker sind!!), sondern eher auf gekochten Grünkohl.
Irgendwie erinnert der mich an die Winter meiner Kindheit. Da gab es öfter Kassler mit Grünkohl. Ich selbst habe aber noch nie Grünkohl zubereitet. Als ich dann heute welchen in meiner Biokiste entdeckt habe, hab ich mich natürlich sehr gefreut! Daher gab es heute Grünkohl mit Mandelsplittern und dazu ein Sojaschnitzel.

Zutaten:
- Grünkohl
- Gewürz-Sud (oder andere Gewürze wie Paprika, Knoblauch, Pfeffer und Salz)
- Mandelsplitter
- Sojaschnitzel (oder eine andere Beilade, Kartoffeln wären auch lecker!)

Zubereitung:
Die Grünkohlblätter vom Stengel pflücken und waschen. Dann kocht man den Grünkohl zunächst ca. 5-10 min in einem Topf mit Wasser.
Wenn der Grünkohl weich ist gibt man ihn zusammen mit den mandelsplittern in eine Pfanne und brät das Ganze an. Mit dem gewürz-Sud würzen.
Parallel dazu das Sojaschnitzel anbraten.
Dazu passt Senf natürlich sehr gut.


Grünkohl veringert beim Kochen übrigens deutlich sein Volumen. Vorher dachte ich noch die Menge würde für zwei Mahlzeiten reichen. Dann schrumpfte sie aber auf knapp ein Viertel, wenn nicht noch weniger, zusammen.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Vichteltime!

Heute ist Nikolaus, das heißt: Heute um 18 Uhr durfte ich eeendlich mein Vichtelpaket öffnen!
Drin war folgendes:

Eine liebe Karte, ein paar Walnüsse, leckerer Tee, Sojawürfel und das Buch von Kim.

Das Buch habe ich leider schon, aber dafür finde ich sicherlich trotzdem Verwendung. Als kleines Weihnachtsgeschenk beispielsweise. :-)

Vielen Dank lieber Vichtel, ich glaub ich hab auch schon eine Ahnung wer Du bist. :-)

Und an der Stelle nochmal vielen lieben Dank an mamavegana, für die Organisation!!!

Nudeln und Sojamedallions mit Feigensahnesoße

Nudeln hatte ich schon lange nicht mehr. ich weiß auch nicht, aber manchmal kommt man auf das Naheliegendste nicht. Merkwürdig.
Dummerweise waren nur noch einige Nudelreste da, daher gab es eine Kombi aus Farfalle und Vollkornpenne. Dazu ein paar Sojamelladions die ich nach dem Einweichen zusammen mit Zwiebeln und getrockneten Feigen angebraten, mit viel Paprika, Salz und Chilli gewürzt und Sojacuisine abgelöscht habe.


Und jetzt noch 1,5 Stunden, dann mach ich mein Vichtelpaket auf. :-)

Sonntag, 4. Dezember 2011

Winter-Vitaminsalat

Ist bei Euch auch so Schietwedder wie bei uns? Draußen ist es einfach nur Grau in Grau und es regnet den ganzen Tag.
Also dachte ich mir, ich bringe wenigstens auf den Teller etwas Farbe mit einem frischen Winter-Vitaminsalat, bestehend aus grünem Salat, Räuchertofu und Granatapfelkernen. Dazu ein Dressing aus Kürbiskernöl und Zitrone.


Der Granatapfel ist übrigens ein kleiner Superheld unter den Früchten. Er enthält jede Menge Vitamin C und E (entzündungshemmend), dazu auch noch B3 (beugt angeblich Alzheimer vor), B5 (unterstützt die Zellerneuerung), Kalium, Eisen, Zink und Mangan. Zudem sind auch noch Phenole enthalten, diese schützen das Herz und unterstützen einen gesunden Cholesterinspiegel.

Die Heimat des Granatapfels ist eigentlich Asien. Heute wird er aber überwiegend im Mittelmeerraum angebaut und ist somit auch für unser ökologisches Gewissen tragbar. Der Granatapfel wächst an einem Baum, der oft auch als Strauch kultiviert wird. Die Blüten des Baumes sind groß und rot und wunderschön. Ich würde gerne mal so einen Granatapfelbaum live sehen. Besonders wenn er voll mit großen Granatäpfeln ist!

Nachdem man im Herbst/Winter wochenlang nur Äpfel, Birnen und Orangen gegessen hat, ist der Granatapfel immer wieder ein Highlight finde ich. Als ich noch klein war, war es immer was ganz besonderes, dass wir Kinder alle auf unserem Weihnachtstellern neben Nüssen, Orangen und etwas Schokolade je einen Granatapfel hatten. An einem der Tage nach Weihnachten haben wir uns dann zusammengesetzt und jeder hat seinen Granatapfel über einer großen Schüssel halbiert und dann die Kerne rausgpult und gegessen. Das gab natürlich immer eine große Sauerei. Aber lecker wars!

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Gemüsepfanne mit Süßkartoffeln

Donnerstag ist mein Lieblingstag. Da kommt nämlich immer unsere Biokiste und ich habe schon früh Feierabend. Eine gute Kombi die bedeutet: Donnerstags gibt es immer leckeres gesundes Essen. :-)

Heute eine Gemüsepfanne aus ausschließlich Biokistengemüse (Porree, Zucchini, Süßkartoffeln) und Sojacuisine. Dazu frisch gepressten O-Saft aus Biokistenorangen.


Eben habe ich außerdem mein Vichtelpäckchen gepackt und werde es gleich zur Post bringen. :-)

Mittwoch, 30. November 2011

unweihnachtliche Weihnachtsplätzchen

Heute habe ich Weihnachtsplätzchen gebacken. Da es derzeit um einen herum ja nur so wimmelt von Weihnachtsdeko, Lebkuchen, Zimt und Co, habe ich mich dazu entschieden einfach ganz "normale" unweihnachtliche aber dennoch leckere Plätzchen zu backen.
Ausgesucht habe ich mir die Citrus Glitters und die Peanut Butter Crisscrosses aus dem Buch "Vegan Cookies invade your cookie jar". Und hiermit spreche ich eine uneingeschränkte Empfehlung zum nachbacken (die Plätzchen) bzw. nachkaufen (das Buch) aus. :-)

links die Citrus Glitters und rechts die Peanut Butter Crisscrosses

Wie sieht es in Euren Backstuben aus? Alles recht weihnachtlich? Gibt es ein Plätzchenrezept, dass ihr mir empfehlen könnt? Ich bin gespannt!

Freitag, 25. November 2011

To go mug

Heute bin ich nach der Arbeit noch ein bisschen durch die Heidelberger Altstadt geschlender und war auch in einem kleinen Weihnachtsmarkt Büdchen das Tee, Gewürze und co verkauft. Dort habe ich einen Coffee mug entdeckt, der zu 100% aus recyceltem lebensmittelechtem Polypropylen besteht. Ist das nicht super? Der Kunststoff ist also nicht nur Schadstofffrei sondern auch sowohl recycelt als auch weiterhin recyclebar, da der ganze Becher nur aus einer einzigen Sorte Kunststoff besteht. Gekostet hat der Becher 9,59€ und ist von der Firma aladdin, die auf ihrer Website auch damit wirbt, dass alle Produkte Bisphenol A frei sind (bpafree). Die Amerikaner scheinen für das Plastikproblem etwas sensiebler zu sein.
Es gab ihn auch in grün mit ebenfalls grauem Deckel, aber ich fand es lustiger wenn der Spruch "This mug is actually GREEN" auf einem Becher steht, dessen Farbe nicht grün ist. ;-)

Ich glaube der rote Hintergrund gefällt mir nicht so.

Postelein-Salat und Chia-Bananenmilch

Nachdem ich gestern schon so einen gesunden Mittagssnack hatte, habe ich mich auch Abends wieder für Rohkost entschieden. Und zwar für etwas (zumindest für mich) ganz neues. Ja, Biokiste sei Dank gab es einen Salat aus Postelein (oder gewöhnliches Tellerkraut), Wurzelpetersilie, Tomaten, Birne und einem Dressing aus Kürbiskernöl, Zitrone und Agavendicksaft. Dazu gab es eine Chia-Bananenmilch.

Postelein ist ein typisches Wintergemüse und schmecken roh ein wenig wie Feldsalat mit leichtem kressearoma. Gekocht soll es wie Spinat schmecken.
Die Wurzelpetersilie habe ich zunächst mit Pastinaken verwechselt, da sie den sehr ähnlich sieht. Wurzelpetersilie wird oft zu Suppen verarbeitet, schmeckt aber auch prima geschält und geraspelt im Salat, es gibt dem Ganzen eine etwas kräftigere Note. Auf meinem Bild kann man das leider nicht sehen, da die Wurzelpetersilie von den Tomaten und Birnen verdeckt wird.


Und dann habe ich mir vor einigen Tagen ein Päckchen Chia-Samen gekauft. Chia-Samen gelten vor allem in der Rohkostküche als wahres Wundermittel. Sie sind sehr gesund da sie viel Omega-3-Fettsäuren enthalten, die man als Veganer ansonsten durch Leinsamen oder Leinöl aufnehmen sollte. Wenn man auf amerikanischen Rohkost Webseiten herumsurft stößt man ständig auf Rezepte mit Chia-Samen. Hier in Deutschland kann man sie bei den gängigen Rohkost-Onlineshops bestellen. Ich habe meine bei Keimling gekauft.
Man kann die Chia-Samen in etwas Wasser geben (3 EL Samen in ein Glas mit 200 mL Wasser geben) und richtiggehend zuschauen wie sie eine gelartige Schicht um sich herum bilden. So entsteht das sogenannte Chia-Gel, welches man beim Backen als Eiersatz verwenden kann.

Ich habe die Samen etwa eine Stunde in Wasser quellen lassen und dann zwei EL der glibberigen Masse zusammen mit zwei Bananen, 1 EL Agavensirup und etwas Sojamilch (also keine Rohkost, man hätte aber natürlich auch selbstgemachte Mandelmilch verwenden können, da hatte ich aber gerade keine da) im Mixer püriert. Lecker!

Donnerstag, 24. November 2011

Rohköstlicher Mittagssnack und Vegantreffen HD

Gestern hatte unser unabhängiger veganer Stammtisch in Heidelberg sein monatliches Treffen. Durch die Gründung unserer Facebookgruppe, ist unser kleiner Kreis seit dem letzten Treffen stetig gewachsen, so dass wir diesmal sogar zu neunt waren (letztes Mal waren wir nur zu viert)!
Und es war soso nett! Ich fand es richtig toll mit so vielen spannenden und interessanten veganen Menschen zusammen zu sitzen und zu plaudern und natürlich lecker vegan zu essen! Jeder hat was zu essen mitgebracht, so dass wir zwischen vielen Köstlichkeiten wählen konnten.
Fotos habe ich davon leider keine gemacht (es war so nett, da hab ich da gar nicht dran gedacht), vielleicht beim nächsten Mal.

Gerade mache ich ein kleines Mittagspäuschen und gönne mir dazu einen Snack aus Kaki, Datteln und frisch gepresstem Orangensaft.

Ich glaub ich muss meine Hintergründe mal bügeln... :-)


Ich freue mich schon aufs nächste Treffen und hoffentlich viele andere Aktionen!!

Dienstag, 22. November 2011

Schokostreuselcupcakes mit Erdnusstopping

Morgen haben wir wieder unseren Veganstammtisch. Nachdem wir beim zweiten (meinem ersten) Treffen unserer Gruppe nur zu dritt waren und beim dritten Treffen zu viert, sind wir morgen wohl ganze acht Leute! Ich bin schon sehr gespannt auf die neuen Gesichter!

Für den Stammtisch bringt jeder was zu Essen mit, ich habe mich für Schokostreuselcupcakes mit Erdnusstopping entschieden.


Zutaten:
Für die Cupcakes:
- 250g Mehl
- 100g Margarine
- 100g Zucker
- 2 Eiersatz
- 1 Pckg Backpulver
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 6-8 EL Sojamilch
- Schokostreusel

Für das Topping:
- 100g Erdnusbutter (creamy)
- 75g Puderzucker
- 100g Margarine
- 1 Pckg. Vanillezucker

Zubereitung:
Eiersatz anrühren (2 EL No Egg Pulver mit 4 EL Wasser vermengen) und mit Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Anschließend Mehl, Backpulver und Sojamilch zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Der Teig wird sehr fest!
Die Schokostreusel unterrühren und den Teig auf ca. 10-12 Muffinförmchen verteilen (er geht im Ofen noch etwas auf), da der Teig so fest ist, verteile ich ihn immer mit zwei Löffeln und drücke ihn richtig in die Förmchen rein.
Anschließend im Ofen bei 160°C für 25-30 min backen.

Erdnussbutter, Margarine, Puderzucker und Vanillezucker zusammen schaumig schlagen und in eine Spritztüte, Backspritze oder Ähnliches (Gefrierbeutel mit abgeschnittener Ecke) füllen und auf die erkalteten Cupcakes sprühen.


Und jetzt zu dem Bild: Finde den Fehler!


Richtig, der Hintergrund ist nicht weiß. :-)
Ich habe mal ein bisschen mit den Hintergründen meiner Lichtbox herumgespielt und blau hat mir spontan am besten gefallen, es bildet einen schönen Kontrast zu den hellen Cupcakes, oder?

Ich muss gestehen, mir haben meine Bilder aus der Lichtbox nicht so gut gefallen wie die, auf meinem Tischchen im Sonnenlicht. Aber das mit dem farbigen Hintergrund gefällt mir grade richtig gut, vielleicht wird es diesen Winter einfach etas bunter.

Sonntag, 20. November 2011

Seitan selbstgemacht aus Gluten

Nachdem ich bei den letzten beiden Versuchen (hier und hier) den Seitan aus mühsam ausgewaschenem Mehl hergestellt habe, habe ich diesmal Euren rat beherzigt und direkt Gluten (kann man bei Vegan Wonderland günstig bestellen) verwendet.
Das Glutenpulver verknetet man mit der gleichen Menge Wasser und Gewürzen nach Geschmack und lässt den entstehenden Klumpen anschließend in Gemüsebrühe kochen. Beim Kochvorgang hat sich mein Klumpen fast auf das Doppelte vergrößert. Gut, dass ich sowieso den großen Topf genommen hatte.
Den Klumpen anschließend wieder in Scheiben schneiden. Diesmal habe ich die Scheiben direkt angebraten, ohne Panade. War auch lecker!
Dazu gabs Kartoffeln und eine Soße aus Pilzen, Zwiebeln und Paprika mit Sojarahm.


Samstag, 19. November 2011

Bratkartoffeln mit Pastinaken oder Essen aus der Biokiste II

Wie immer habe ich gestern gleich ein paar Kartoffeln mehr gekocht. Heute habe ich sie dann zusammen mit Pastinaken (auch aus der Biokiste), Tomaten und Sonnenblumenkernen angebraten.
Nur eine kleine Portion, heute Abend gehts nämlich mal wieder mit Herrn B. ins MoschMosch. :-)



Pastinaken kenne ich erst durch die Biokiste und erst seitdem fällt mir auf, dass es die immer öfter irgendwo zu essen gibt. Ist das eine neue Mode oder kommt nur mir das so vor weil ich vorher nicht drauf geachtet habe?

Freitag, 18. November 2011

Mittagessen aus der Biokiste

Ich weiß ja nicht wie es euch so geht, aber im Alltag liebe ich es wirklich gesunde Sachen zu essen die seeehr schnell gehen. Wir ich bereits öfter mal erwähnte, gehören Kartoffeln eigentlich nicht dazu (obwohl ich sie gerne esse). Heute habe ich mich ein bisschen ausgetrickst und einfach erst die Kartoffeln gekocht und dann während sie im Topf köchelten den Salat zubereitet. Insgesamt ging es so auch schnell und ich hatte meine Kartoffeln.

Daher heute mal wieder etwas Leckeres aus der Serie: keep it simple - Feldsalat und Salzkartoffeln. :-)

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!!

Mittwoch, 16. November 2011

Pflanzenheld

Ich habe tatsächlich etwas gewonnen! Und zwar hat der Blog/Shop Pflanzenheld vor kurzem je eines seiner 8 verschiedenen Frühstücksbrettchen mit veggie-Motiven verlost. Man musste zur Teilnahme einfach auf der Pflanzenheld facebookseite sein Lieblingsbrettchen posten. Ich gewinne ja nicht wirklich häufig was, um so mehr habe ich mich darüber gefreut.
Ich habe mein Lieblingsmotiv, das kleine Küken mit der Aufschrift "Körnerfresser" gewonnen.
Da ich die Brettchen wirklich süß finde, möchte ich euch das nicht vorenthalten. Als kleine Beigabe gab es dazu noch ein paar Kärtchen mit einigen Motiven der anderen Brettchen.

Montag, 14. November 2011

Gemüsepfanne mit Sojamedalions

Heute gab es bei uns Gemüsepfanne mit Reis und Sojamedalions. Die Gemüsepfanne bestand aus Rosenkohl (was ich ja neuerdings gerne esse), Tomaten und Paprika mit etwas Sojacuisine.
Die Sojamedalions habe ich bei vegan Wonderland bestellt. Sie sind trocken und hart und man muss sie zunächst mit kochender Gemüsebrühe übergießen und kurz ziehen lassen, dann ausdrücken und kann sie anschließend weiterverarbeiten.
Ich brate sie dann gerne mit viiiel Paprika-und Currygewürz an, gebe dann noch etwas Gemüse dazu und lasse das ganze Köcheln.


Über das Ganze habe ich dann noch etwas Kürbiskernöl gegeben. Schade dass das Zeug so teuer ist, ich stehe da ja total drauf und kann es eigentlich über alles kippen. So eine Phase hatte ich letzten Herbst ja schonmal.
Habt ihr auch so Sachen die ihr Phasenweise stänsig essen könntet?

Sonntag, 13. November 2011

vegane Cake Pops

Cake Pops - Kuchen Lollies. Wenn man im Internet nach Backrezepten surft kommt man um Diese winzigen Kuchen am Stil kaum rum. Ich weiß gar nicht wer die als erstes gebacken hat, jedenfalls eine geniale Idee und etwas, was ich schon lange mal ausprobieren wollte, in einer veganen Variante natürlich.

Zutaten:
- veganer Schokokuchen (ich habe eine Backmischung von Bauckhof verwendet)
- ca. 4-5 EL Sojajoghurt natur
- ca. 1 EL veganer Frischkäse
- 1 Pckg Vanillezucker
- vegane Schokokuvertüre
- vegane bunte Zuckerstreusel
- vegane Schokostreusel

Zubereitung:
Man backt zunächst einen ganz normalen veganen Schokoladenkuchen, der Einfachheit halber habe ich eine Backmischung verwendet. Diesen lässt man anschließend abkühlen und zerbröselt ihn dann in einer Schüssel.
Man gibt dann den veganen Frischkäse und das Sojajoghurt (man kann auch nur Sojajoghurt nehmen, dann entsprechend mehr) und den vanillezucker zu dem Kuchen und vermengt alles zu einem Teig. Aus diesem Teig formt man dann kleine Kugeln.
Die Kugeln spießt man auf kleine Holzstile auf (ich habe Schaschlickspieße zerschnitten).
Nun lässt man die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und gibt die Streusel in kleine Schüsselchen.
Jetzt vorsichtig die Kuchenlollies erst in der Kuvertüre wenden und dann in eine Streuselsorte tunken. Anschließend fest werden lassen.



Meine Kuchenkugeln waren entweder zu weich oder zu groß. Jedenfalls sind sie immer runtergefallen. Also habe ich die Kugeln nur halb in der Kuvertüre gewendet und dann auf ein Backblech gelegt und mit den Streuseln bestreut. Anschließend ging das aufspießen dann wieder.

Habt ihr schonmal Cake Pops gemacht und wenn ja, wie habt ihr es geschafft, dass die Dinger auf den Stiften halten?

Samstag, 12. November 2011

Sellerieschnitzel

Heute gab es bei uns Sellerieschnitzel. Auch wieder etwas, was ich schon ganz lange ausprobieren wollte.
Da ich bei der Panade von meinem letzten Seitanschnitzel-Versuch nicht so ganz zufrieden war (sie ging in der Pfanne ab), habe ich diesmal auch noch Eiersatzpulver verwendet.

Zutaten:
- Knollensellerie
- no-egg Eiersatzpulver
- Paniermehl
- Gewürze

Zubereitung:
Die Sellerieknolle schälen, in dicke Scheiben schneiden und diese anschließend in einem Topf mit Wasser kochen, bis sie weich sind (aber immernoch bissfest).
Ein paar Löffel Eiersatzpulver mit etwas Wasser anrühren, sodass man eine dickflüssige luftige Masse erhält. Diese Masse in einen tiefen Teller geben. In einen weiteren teller Paniermehl geben und dieses mit einigen Gewürzen nach geschmack vermischen.
Die Selleriescheiben zunächst in die Eiersatzpampe legen und wenden, so dass sie überall (auch an den Seiten) von einer dünnen weißen Schicht bedeckt sind. Anschließend gibt man die Scheiben in das Paniermehl und wendet sie hier ebenso.
Nun sollten die Scheiben rundum mit Paniermehl bedeckt sein und man kann sie in etwas Öl anbraten.

Dazu gab es Rahmgemüse aus den Sachen, die wir gerade so da hatten. Ähnlich wie hier.

Lupineneis

Viele vegan-Blogger haben schon davon berichtet: Bei Edeka gibt es neuerdings veganes Lupineneis.
Bei uns in Heidelberg komme ich irgendwie nie sinnvoll am Edeka vorbei, der einzige den ich kenne ist mitten in der Altstadt und wenn ich da vorbeikomme, würde es nie Sinn machen Eis zu kaufen, da es schmilzt bis ich wieder zu Hause bin.
Gestern habe ich aber eine Freundin in Karlsruhe besucht und wir haben uns einen gemütlichen DVD-Abend gemacht. Um Getränke zu kaufen sind wir noch kurz zum Edeka geflitzt und da habe ich die Chance genutzt und mir ein Lupineneis geholt. Ich habe mich für Walnusseis entschieden, da ich Walnusseis auch bevor ich vegan wurde mit am liebsten gegessen habe (ich liebe es, wenn da noch etwas "Biss" drin ist durch die Nüsse).
Ich fand es wirklich sehr lecker! Es schmeckt ein kleines bisschen wässriger als ich normales Eis in Erinnerung habe, aber dennoch sehr gut. Ich bin jetzt auch sowieso nie so der passionierte Milcheisesser gewesen, deswegen bin ich da möglicherweise recht anspruchslos.

Bitte entschuldigt die Fotoqualität, ich hatte keine Kamera dabei und so musste mein Handy herhalten.



Leider konnte ich das restliche Eis nicht mitnehmen, es wäre auf der Rückfahrt geschmolzen. Also fahre ich ab jetzt immer zum Eisessen zu meiner lieben J. nach KA. :-)

Montag, 7. November 2011

Winterfotos dank Lichtbox

Euch ist bestimmt im laufe der letzten Monate aufgefallen, dass ich meine Essensfotos eigentlich immer an dem gleichen Platz aufnehme.
Bei meinem Lieblingsfotoplatz handelt es sich um ein unscheinbares weißes Balkontischchen. Wir haben einen West-Balkon, also immer ab Nachmittags Sonne, so habe ich zur Mittagszeit meistens tolles helles indirektes Sonnenlicht für meine Bilder. Und mit dieser Belichtung bin ich sehr zufrieden, denn so mag ich persönlich Fotos am liebsten: schön hell.

Mein Lieblingsfotoplatz im Sommer

Tja, so langsam macht sich aber nun der Herbst breit, ich liebe den Herbst un die tollen Farben und das schöne Licht. Nur für meine Lieblingsfotos sind Herbst und Winter nicht so toll. Auf dem Balkon wird es kalt, was bedeutet ich friere und mein Essen wird kalt (ich esse das ja anschließend noch), und manchmal regnet es, bald wird es vielleicht sogar schneien und das Licht ist nicht mehr so gut.
Um also nicht wieder auf schlecht beleuchteten Zimmer-Fotos zurückgreifen zu müssen, hat mein liebster Herr B mir schon jetzt mein Weihnachtsgeschenk überreicht: Eine Lichtbox mit zwei starken Scheinwerfern. Ist das nicht super? Ich hab mich gefreut wie blöde! :-)

Meine Lichtbox mit den Scheinwerfern

Und dann wurde sie auch gleich mit meinem heutigen Mittagessen eingeweiht (nur ein erstes Probefoto, an den Einstellungen muss ich noch arbeiten):

Ähmja, es gibt heute Zwieback (veganen), davon aber noch mehr als die drei Scheiben und dazu lecker Fencheltee. Und jetzt verziehe ich mich auch wieder ins Bettchen, ich hab mir nämlich so ne doofe Magen-Darm-Geschichte eingefangen.

Sonntag, 6. November 2011

Kürbissuppe mit Ingwer

Gestern lachte mich in der Gemüseabteilung ein schöner Hokkaido-Kürbis an, heute wurde er dann zu einer Kürbissuppe verarbeitet. Den Tipp von Euch mit dem Ingwer habe ich dabei nicht vergessen.

Zutaten:
- 1 mittlerer Hokkaido-Kürbis
- zwei Hände voll Kartoffeln
- ein Walnussgroßes Stück Ingwer
- Gemüsebrühe
- Sojacuisine (optional)
- Kürbiskerne (optional)
- Kürbiskernmus (optional)

Zubereitung:
Den Kürbis halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend vierteln und schälen (muss man nicht beim Hokkaido, mache ich aber trotzdem immer) und in grobe Würfel schneiden. Die Kartoffeln waschen, schälen und ebenfalls in Würfel schneiden. Den Ingwer schälen und in möglichst kleine Würfelchen schneiden oder hacken.
Kürbis- und Kartoffel- und Ingwerwürfel in etwas Öl anbraten, anschießend mit etwas Gemüsebrühe ablöschen, so dass die Zutaten gerade bedeckt sind. Köcheln lassen bis die Kartoffeln weich sind und dann alles gut pürieren. Anschließend nochmal kurz erhitzen.
Vor dem Servieren habe ich meine Suppe noch mit etwas Sojacuisine, Kürbiskernen und Kürbiskernmus verfeinert.

Die Sonne scheint gerade so hell, dass ich die Suppe in den Schatten stellen musste um ein passables Foto hinzubekommen.

Samstag, 5. November 2011

Epigenetik

Heute Morgen hat Sarah von Vegan Guerilla ein Interview mit der Rugbyspielerin Johanna Jahnke veröffentlich, in dem diese den Tipp gibt, einen Radiopodcast über Epigenetik anzuhören.
Da mich das sehr interessiert, habe ich mir gerade die ganzen 30 Minuten des Podcasts angehört und muss Euch das einfach nochmal verlinken:


Die Epigenetik ist eine relativ neue Wissenschaft, die sich damit befasst, inwieweit unser Leben, unsere Ernährung und sogar unser Sozialverhalten (bzw. das unserer Mitmenschen) unsere Gene verändern können. Ein plakativeres Beispiel erzählt der Autor: wenn Babys in den ersten drei jahren ihres Lebens starker Hitze ausgesetzt sind, werden mehr Schweißdrüsen aktiviert, die das restliche Leben lang beiben. Zieht eine überfürsorgliche Mutter ihrem Baby nun immer Wollsocken an, wird das Baby zu einem Menschen mit Schweißfüßen heranwachsen.
Aber dies kann auch über Generationen vererbt werden: Man hat festgestellt, wenn junge Männer vor ihrewr Pubertät eine Zeit lang zuviele Nahrungsmittel zur Verfügung hatten, sich also überernährten, haben ihre späteren männlichen Enkel (!) eine weniger hohe Lebenserwartung.
Man muss nicht Biologie studiert haben, um zu verstehen wie wahnsinnig wichtig die Erkenntnisse sind, die man aus dieser neuen Forschung und ihren Ergebnissen gewinnen kann, bzw. noch gewinnen wird.
Also jeder von Euch der vor hat irgendwann nochmal Kinder zu zeugen (egal ob Mann oder Frau) sollte die 30 Minuten investieren und sich das anhören.

Sojanuggets mit Salat und Aioli

Esst ihr auch so gerne Knoblauch wie ich?
Wenn da nur nicht der Gestank am nächsten Tag nicht wäre. Ich selbst bin da bei anderen Leuten gar nicht so empfindlich, aber ich weiß, dass es Leute gibt, die das nicht aushalten können, beispielsweise mein Mann. Deswegen esse ich Knoblauch wirklich nur ganz ganz selten.
Aber wenn, dann richtig! So wie heute!
Mein Mann ist morgen nicht da, also gabs heute Mittag ein paar Sojanuggents mit viiiel Aioli und dazu einen Rucola-Tomatensalat.
Für die Aioli habe ich einfach jede Menge frischen Knoblauch in meine selbstgemachte Mayonaise gequetscht. Gut, dass Morgen Sonntag ist und ich jede Menge Schreibtischarbeit liegen habe, jetzt könnte ich wirklich nicht mehr unter Menschen. ;-)


Zu Gast bei Twoodledrum

Vor einigen Tagen wurde ich von der lieben CH für einen Gastpost auf ihrem Blog Twoodledrum eingeladen. Die Einladung habe ich natürlich gerne angenommen da ich ihren Blog schon seit Längerem gerne und regelmäßig lese.

Für meinen Gastpost habe ich eine Kürbispfanne mit Reis gekocht. Das Rezept findet ihr dann hier bei Twoodledrum.


Freitag, 4. November 2011

Kartoffeln mit Rotkohl

Gestern haben wir wieder unsere wöchentliche Biokiste bekommen. Unter anderem enthielt sie diesmal einen halben Rotkohl. Rotkohl ist ja eigentlich nicht wirklich was besonderes, ich habe ihn auch schon oft gegessen. Tatsächlich habe ich Rotkohl aber noch nie wirklich selbst zubereitet.

Also gab heute Mittag ein paar Kartoffeln mit Rotkohlgemüse. Mal wieder ein wirklich seeehr einfaches Rezept aus der Kategorie "wie ich aus zwei Zutaten und ein bisschen Klimbim eine sättigende Hauptahlzeit machen kann".

Zutaten:
- Kartoffeln
- 1/2 Rotkohl
- 1/2 Stück Räuchertofu
- Gemüsebrühe
- Sojacuisine

Zubereitung:
Die Kartoffeln kochen.
Rotkohl in möglichst feine Streifen hobeln, den Rächuertofu würfeln.
Räuchertofu in etwas Öl anbraten, den Rotkohl mit anbraten und das ganze dann mit etwas Gemüsebrühe ablöschen und ca. 20 min dünsten. Zum Schluss noch mit Gewürzen und etwas Sojasoße abschmecken.

Mittwoch, 2. November 2011

Seitan 2.0 - Fleischimitate

Heute habe ich einen zweiten Versuch gestartet Seitan selbst zu machen.
Diesmal habe ich ein paar eurer tollen Tips berücksichtigt und einige Gewürze und Sojasoße mit in die Seitanmasse geknetet und den Klumpen anschließend in einem Hitzebeständigen Gefrierbeutel gekocht. Da ich noch nicht dazu gekommen bin Glutenmehl zu bestellen, habe ich allerdings wieder ein Kilo Mehl ausgewaschen. Aber dabei habe ich laut Musik gehört, außerdem habe ich gerade ein paar Tage frei, also hatte ich die Zeit übrig.
Die Panade hat diesmal zwar nicht so gut gehalten, aber lecker wars trotzdem!



Und während ich meine panierten Seitanstücke so esse fällt mir wiedermal auf, dass sie irgendwie so aussehen, als wollten sie ein Schweineschnitzel sein.
Anfang des Jahres schrieb ich schonmal was zu dem Thema Fleischimitate.
Und jetzt wo ich das esse denke ich: Wer sagt eigentlich, dass Fleisch diese Form gepachtet hat? Ich habe bei der Herstellung nun wirklich nicht darauf geachtet, dass das Produkt wie Fleisch aussieht, sonsern ich wollte einfach ein leckeres Seitangericht essen. Stellt man Seitan her, bekommt man so einen großen Klumpen, da ist es naheliegend den in Scheiben zu schneiden und anzubraten. Das mit dem Panieren ist möglicherweise ein bisschen vom Schnitzel abgeguckt, aber nur weil Panade lecker ist.

Manchmal imitieren vegane Produkte sicherlich ein tierisches Vorbild, vielleicht weil manchen Veganern der Fleischgeschmack fehlt, weil man es so gewohnt ist oder aus irgendwelchen anderen Gründen. Manchmal aber ist eine bestimmte Form einfach naheliegend. Und ich sehe jetzt wirklich nicht ein in Zukunft nur noch Seitankugeln, eckigen Tofuaufschnitt und rautenförmigen Räuchertofu zu essen, nur damit man nicht sagen kann, wir imitierten Fleischprodukte. Es absichtlich zu vermeiden wäre doch auch irgendwie unnatürlich.
Und um jetzt noch ein bisschen ekeliger zu werden: Bei der Wurst hat die Fleischindustrie auch die Natur nachgeahmt. ;-)

Blog Geburtstag von Vegan Guerilla

Bestimmt kennen fast alle von Euch den tollen Rezepteblog Vegan Guerilla, schließlich ist er in recht kurzer Zeit zu einem der meistgelesenen Vegan-Blogs geworden. Kein Wunder bei den tollen und einzigartigen Rezepten die es dort zu bestaunen gibt, die auch immer mit einem richtig guten Foto begleitet werden! Der Blog und seine Autorin Sarah, feiern dieser Tage Geburtstag und veranstalten daher eine Blog-Geburtstagsparty mit jeder Menge Gastposts. Als Sarah mich gefragt hat, ob ich dabei sein möchte, habe ich natürlich sofort ja gesagt. Ein Gastpost auf einem meiner Lieblingsblogs? Klar bin ich da dabei!

In meinem Gastpost findet ihr ein kleines Interview mit mir sowie ein Rezept für leckere Lebkuchen.
Schaut doch mal bei Vegan Guerilla vorbei!

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