Sonntag, 13. März 2011

Vego & La Mano Verde (Berlin)

So, hier folgen nun die Bilder weiterer vegan kulinarischer Genüsse aus Berlin, die die liebe J geschossen hat. Am Donnerstagabend waren wir im Vego und am Freitagabend im La Mano Verde. Mir war es mal wieder zu unangenehm meine Spiegelreflex herauszuholen, aber J hat mir ausgeholfen und mit ihrer Kompaktkamera mein Essen festgehalten. Danke nochmal! :-)

Vego-Foodworld
Das Vego ist ein wohl etwas neueres veganes Bio-Fast-Food Restaurant im Prenzlauer Berg. Es gehört dem Freund einer Freundin der Freundin meines Bruders (alles klar?). Vegan UND Bio finde ich wirklich extram klasse! Es gibt eine riesige Auswahl an verschiedensten Burgern und noch weiteren Leckereien. Als wir ankahmen waren außer uns vieren nur ein Tisch besetzt, innerhalb kurzer Zeit folgten aber noch mindestens 6 weitere Gäste. Zunächst war eine Angestellte dort alleine im Laden, das heißt die hat gleichzeitig Bestellungen aufgenommen, gekocht und ist sehr freundlich gewesen. Da können sich einige Nobelrestaurantangestellten was von abgucken!

Ich entschied mich für den sChicken Schnitzel Cheese Burger mit Pommes. Die Pommes sind selbstgemacht und die besten die ich je gegessen habe. Super dazu (wenn man auf Knobi steht): die Avocado-Majo! Der Burger war ebenfalls super, das Schnitzel superlecker paniert und die Komposition von den verschiedenen Gemüsen und Soßen war einfach frisch und sehr gut!

Als Getränk wählte ich einen Mango-Lassi. Ich hab seitdem ich vegan lebe keinen mango-Lassi mehr getrunken und war sehr gespannt. Ich wurde nicht entteuscht, er war sehr lecker!

Zum Nachtisch teiltel J und ich noch eine Portion Tiramisu. Ebenfalls lecker!
Insgesamt habe ich an diesem Abend sehr gut, aber auch viel zu viel gegessen (man muss das ja ausnutzen, oder?).


La Mano Verde
Das La Mano Verde ist eine ganz andere Klasse als die veganen Fast-Food Tempel, ob besser oder schlechter muss wohl jeder für sich selbst entscheiden.
Das Restaurant, welches damit wirbt dass es nur biologische und rein pflanzliche Küche anbietet, liegt für Bahnfahrer etwas ungünstig in einem ziemlich ruhigen Gebiet von Berlin Mitte. Fährt man mit der U-Bahn, muss man ab der Haltestelle Schwarzkopfstraße etwa 10 Minuten durch eine dunkle und etwa einsame Gegend laufen.
Tritt man durch die Türen des La Mano Verde findet man sich in einem schnieken Edelrestaurant wieder. Leider dauerte es ein bisschen zu lange bis unsere Bestellung aufgenommen wurde und auch hierbei ging der Kellner, während ich redete, einfach nochmal weg um irgendeinen anderen Gast zu bedienen. Meine persönliche Einschätzung ist, dass der Kellner einfach zu viel zu tun hatte. Eine weitere Person als Hilfe hätte möglicherweise die Situation geändert und vielleicht hat man an anderen Tagen einen ganz anderen Eindruck von dem Service.

Abgesehen davon war das Essen sowohl optisch als auch geschmacklich ein absolutes Highlight! Die Speisen waren liebevoll angerichtet und luden dazu ein wirklich langsam und genussvoll zu essen um jede Einzelheit der Komposition gründlich zu erschmecken.
Wir befürchteten zunächst, dass wir wegen der übersichtlichen Portionen nicht satt werden würden, wurden aber eines besseren belehrt. So war nach Vorspeise und Hauptgericht kein Platz mehr für ein Dessert.

Ich hatte zur Vorspeise Aubergine im Knuspermantel auf schwarzen Belugalinsen und Rote Bete Carpaccio. Besonders die knusprigen Auberginen-Päckchen fand ich äußerst lecker.

Zum Hauptgang gab es dreierlei Pürees auf knusprigem Tofu. Dummerweise weiß ich nicht mehr ganz genau was für Pürees das waren, eines mit Rote Bete und eines mit Süßkartoffeln, aber das dritte kann ich nicht mehr zuordnen. Auf der Karte im Netz steht das Gericht leider auch nicht. Es war aber ebenfalls sehr lecker und ich konnte gar nicht entscheiden welches Püree ich nun am leckersten fand.


Mein kulinarisches Berlin Fazit:
Am besten gefallen hat es mir im Vego, alles Vegan, lecker, große Auswahl und super freundlich. Auch wenn die vegane Auswahl dort nicht so groß war, fand ich das Cupcake toll. Vöner wäre auch was, wo ich gelegentlich was essen würde, würde ich in Berlin wohnen. Und das La Mano Verde fand ich von der Qualität des Essens her hervorragend, den Service eher mäßig, was mich aber auch nicht abschrecken würde dort nochmal hinzugehen.

Ich hoffe jedenfalls ich komme bald wieder nach Berlin!

Kommentare:

Mihl hat gesagt…

Ich war jetzt schon zwei Mal im Vego und fand es dort auch immer sehr lecker! Ich stimme Dir zu, die Pommes sind Weltklasse!

ANGEL for ANIMALS hat gesagt…

Der Tofu mit den Pürees sieht wirklich gut aus!!! Da kann man ja ganz neidisch werden ;-)

Miss Munster hat gesagt…

Also ich muss sagen das wir den Kellner im La Mano Verde sehr zuvorkommend, nett und total charmant fanden :) War das bei euch ein etwas dunklerer Typ...franzose?

LG Miss Munster

Birdie hat gesagt…

@Miss Munster: Klingt so, als wäre es der gleiche Kellner gewesen bei euch. Das spricht ja dafür, dass er wirklich einfach nur im Stress war als wir da waren.

bird hat gesagt…

hm, das klingt alles so gut.
warum können sich die berliner und hamburger leckerläden nicht ein wenig mehr über das bundesgebiet verteilen?

hab bisher nur im yoyo gegessen und bis man bei berlin-besuchen alleine in diesem laden mal alles probiert hat..
grüße und einen schönen tag!

Blumenmond hat gesagt…

Danke für die Inspiration... das hat mir so gut gefallen, das musste direkt ausprobiert werden.

Hase hat gesagt…

Hach, Berlin ist einfach ein absolutes Paradies für Veganer..... ich habe das Mano Verde geliebt....

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