Montag, 20. Juni 2011

vegan in bella Italia

Nach München ging es also weiter nach bella Italia. Wir verbrachten zunächst einen Tag in Verona, anschließend furen wir in die Toscana um in der Nähe von Florenz ein paar Tage in dem Olive Oil Resort Villa Campestri zu entspannen.

in fair verona where we lay our scene

Ich hatte es mir wirklich sehr viel schwieriger vorgestellt in Italien vegan zu essen und sah mich schon tagelang nur Salat futtern. Meine Freundinnen J und C waren da viel optimistischer, die beiden sind zwar keine Veganer oder Vegetarier, nehmen aber immer sehr viel Rücksicht auf meinen veganen Lebensstil. Tatsächlich war es dann ziemlich einfach vegan zu essen. Das Einzige was nicht so prickelnd war, war das Frühstücksangebot. Da beschränkte ich mich zunächst zwei Tage lang auf Brötchen mit Marmelade. Da ich aber wirklich kein Süß-Frühstücker bin, habe ich am dritten Tag nach einer Tomate gefragt und habe dann einfach ein mit Olivenöl und Tomate belegtes Brötchen gefrühstückt. Sehr viel mehr nach meinem Geschmackt.
So, nun zeige ich euch mal, was ich sonst so alles zu Essen bekommen habe:

In einem kleinen Weinlokal am Rande von Verona, in dem fast ausschließlich Einheimische speisten, stand "gekochtes Gemüse" auf der Karte, welches sich als Spinat mit Auberine und Zucchini in Olivenöl entpuppte. Einfach aber lecker!

Immer eine gute Lösung und natürlich Pflicht für jeden Italienurlaub: Pasta Pomodore.

Ebenfals in Verona entdeckten wir zufällig einen kleinen Laden namens Piadineria, hier gab es eine Art dünnes Fladenbrot, welches man nach Lust und Laune füllen lassen konnte. Ich entschied mich für Tomate, Zucchini und Pilze. Ein perfekter Mittagssnack.
Ebenfalls typisch italienisch und vegan: Bruschetta, hier in der gewöhnlichen Variante mit geröstetem Weißbrot

Bruschetta in einer edleren Variante: Unser Hotel Villa Campestri servierte dreierlei Bruschetta. Alle drei Varianten bestehen nur aus den drei Zutaten: Brot, Olivenöl und Tomaten. (Bitte entschuldigt die falsche Belichtung auf dem Bild, es war schon dunkler..)

Auch unterwegs muss man als Veganer in Italien nicht verhungern. Ein kleiner Snack: vegane Oliven-Cracker und Aprikosen

Und natürlich: gelato!!! In einer kleinen Eisdile in Verona bat ich die sehr freundliche Verkäuferin mir zu sagen, welche Eissorten ohne Milch und Ei seien. Ich wählte daraus dann Erdbeer und Wassermelone.

Ebenfalls in Verona (haben wir in Verona eigentlich NUR gegessen?) hatte eine Eisdiele außerdem pürierte leicht gesüßte gefrorene Früchte. Hier Ananas mit Kiwi. Super Idee zum nachmachen.

Und wenns mal kein Eis sein soll, gibt es an fast jeder Ecke in Florenz kleine Becher voll mit Früchten. Hier ein Melone-Mix, lecker! Mit 4 Euro pro Becher zwar ganz schön teuer, aber was zählt, ist die Mission! ;-)

Kommentare:

fraujupiter hat gesagt…

Tolle Fotos!
Ich hatte vor meinem Sardinien-Urlaub gelinde gesagt Panik, ob die vegane Verpflegung in Italien funktionieren wird ;-). Und machte ebenfalls nur gute Erfahrungen. Valsoia-Produkte gabs auch in kleineren Supermärkten. Foccacias, "Pane" und Pizzateig waren ei- und milchfrei und Pasta aus Hartweizengries. Ich versteh noch immer nicht, dass in Deutschland manche Pizzateige mit Ei oder Milch verhunzt werden.
Nur ein veganes (käsefreies) Pesto zu finden, war mir nicht möglich.
Liebe Grüße
fraujupiter

Homeveganer hat gesagt…

Die gefrorenen und pürierten Früchte sehen lecker aus, aber 4 € für ein paar Melonenwürfel sind schon heftig.

Lilith hat gesagt…

Dein Italien-Trip hört sich ja toll an! Da ich das diesen Sommer auch gerne machen würde, wäre es toll, wenn du noch ein bisschen mehr dazu erzählen würdest!
Seid ihr bis unten nach Florenz mit dem Auto gefahren? Mit welchen Kosten muss man ungefähr rechnen mit Fahrt und Unterkunft? Würde mich über eine Antwort freuen :)

Birdie hat gesagt…

@Lilith: Wir sind von Heidelberg aus über München nach Verona gefahren und dann in die Nähe von Florenz. Ich kann gar nicht genau sagen, wieviel Geld wir für Benzin ausgegeben haben. Ich glaube insgesamt haben wir bloß drei oder viermal getankt.
Das Hotel in Verona hat für ein Dreibettzimmer die Nacht 158 € gekostet und das Resort in der Nähe von Florenz war ähnlich teuer. Wir arbeiten aber auch alle drei schon und wollten uns das bewusst gönnen. Bestimmt gibt es auch günstigere Hotels oder Ferienwohnungen.
Zurück sind wir die Strecke dann übrigens in einem Stück gefahren, wieder über München. Das hat dann 13 Stunden inklusive Pausen gedauert, das war anstrengend.

In Österreich muss man eine Vignette kaufen, auch um den Brenner zu überqueren. Die kauft man einfach vorher an der letzten Raststätte.
In Italien gibt es auch eine Maud, aber das funktioniert einfach so, dass man immer beim Auffahren auf die Autobahn ein Ticket löst und es beim abfahren dann bezahlt. Die Strecke von Florenz nach Österreich hat ca. 24€ gekostet.

In Verona war übrigens alles echt günstig, also das Eis und das Essen, in Florenz war es seeehr viel touristischer und teurer. Was überall echt günstig war, war der Kaffe, ein Espresso kostet immer ca. 1€ :-) In einem Café in Vecchio haben wir für einen Cappucchino, einen Espresso und zwei süße Teilchen 4€ bezahlt, das zahlt man hier ja allein schon für den Cappucchino!

Hast du sonst noch eine Frage?

Lilith hat gesagt…

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort :)

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