Freitag, 25. November 2011

Postelein-Salat und Chia-Bananenmilch

Nachdem ich gestern schon so einen gesunden Mittagssnack hatte, habe ich mich auch Abends wieder für Rohkost entschieden. Und zwar für etwas (zumindest für mich) ganz neues. Ja, Biokiste sei Dank gab es einen Salat aus Postelein (oder gewöhnliches Tellerkraut), Wurzelpetersilie, Tomaten, Birne und einem Dressing aus Kürbiskernöl, Zitrone und Agavendicksaft. Dazu gab es eine Chia-Bananenmilch.

Postelein ist ein typisches Wintergemüse und schmecken roh ein wenig wie Feldsalat mit leichtem kressearoma. Gekocht soll es wie Spinat schmecken.
Die Wurzelpetersilie habe ich zunächst mit Pastinaken verwechselt, da sie den sehr ähnlich sieht. Wurzelpetersilie wird oft zu Suppen verarbeitet, schmeckt aber auch prima geschält und geraspelt im Salat, es gibt dem Ganzen eine etwas kräftigere Note. Auf meinem Bild kann man das leider nicht sehen, da die Wurzelpetersilie von den Tomaten und Birnen verdeckt wird.


Und dann habe ich mir vor einigen Tagen ein Päckchen Chia-Samen gekauft. Chia-Samen gelten vor allem in der Rohkostküche als wahres Wundermittel. Sie sind sehr gesund da sie viel Omega-3-Fettsäuren enthalten, die man als Veganer ansonsten durch Leinsamen oder Leinöl aufnehmen sollte. Wenn man auf amerikanischen Rohkost Webseiten herumsurft stößt man ständig auf Rezepte mit Chia-Samen. Hier in Deutschland kann man sie bei den gängigen Rohkost-Onlineshops bestellen. Ich habe meine bei Keimling gekauft.
Man kann die Chia-Samen in etwas Wasser geben (3 EL Samen in ein Glas mit 200 mL Wasser geben) und richtiggehend zuschauen wie sie eine gelartige Schicht um sich herum bilden. So entsteht das sogenannte Chia-Gel, welches man beim Backen als Eiersatz verwenden kann.

Ich habe die Samen etwa eine Stunde in Wasser quellen lassen und dann zwei EL der glibberigen Masse zusammen mit zwei Bananen, 1 EL Agavensirup und etwas Sojamilch (also keine Rohkost, man hätte aber natürlich auch selbstgemachte Mandelmilch verwenden können, da hatte ich aber gerade keine da) im Mixer püriert. Lecker!

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