Montag, 31. Dezember 2012

Silvestermuffins mit Glücksschweinchen

Nun ist es wieder soweit: Weihnachten haben wir gut überstanden und das Jahr neigt sich dem Ende. Um das Jahr 2012 zu verabschieden und ein hoffentlich noch viel schöneres und Ereignisreiches Jahr 2013 willkommen zu heißen, feiern mein Mann und ich heute Abend mit lieben Freunden und veganem Raclette. Als süße Überraschung habe ich dann noch ein paar Silvestermuffins mit Glücksschweinchen gebacken.

8 Muffins, ca. 60 min., einfach

Zutaten:
für die Muffins:
- 250g Mehl
- 100g Margarine
- 100g Zucker
- 2 Eiersatz
- 1 Pckg Backpulver
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 6-8 EL Sojamilch
- Schokostreusel

für die Deko:
- 1 Block Marzipanrohmasse
- rote, grüne und eine dunkle (zB. Lila) Lebensmittelfarbe (zB von Wilton))
- ca. 1,5 Pckg. Puderzucker
- Zitronensaft


Zubereitung:
Eiersatz anrühren (2 TL No Egg Pulver mit 4 EL Wasser vermengen) und mit Margarine, Zucker und Vanillezucker schaumig rühren.
Anschließend Mehl, Backpulver und Sojamilch zugeben und zu einem glatten Teig verrühren.
Der Teig wird sehr fest!
Die Schokostreusel unterrühren und den Teig auf ca. 10-12 Muffinförmchen verteilen (er geht im Ofen noch etwas auf), da der Teig so fest ist, verteile ich ihn immer mit zwei Löffeln und drücke ihn richtig in die Förmchen rein.
Anschließend im Ofen bei 160°C für 25-30 min backen.
Während die Muffins backen, bzw. auskühlen die Marzipanrohmasse mit einigen Löffeln Puderzucker und etwas roter Lebensmittelfarbe verkneten, bis eine gut formbare rosane Masse entstanden ist. Daraus kleine Schweineköpfchen (oder wer mehr Talent hat: ganze Schweine) formen. Mit einem Zahnstocher Nasenlöcher stechen und etwas dunkle Lebensmittelfarbe für die Augen auftupfen.
Etwas Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu Zuckerguss anrühren und grün einfärben. Auf jeden erkalteten Muffin einen Klecks Zuckerguss geben und die Schweinchen vorsichtig drauf drücken. Wer mehr künstlerisches Talent hat als ich, könnte auch versuchen statt einfachen Klecksen Kleeblätter zu formen. Aber dafür reicht es bei mir eben einfach nicht. ;-)

Ich wünsche allen meinen lieben Lesern einen guten Rutsch in ein tolles neues Jahr!!

Sonntag, 16. Dezember 2012

Bunte Gewürzplätzchen

Hier im Süden Deutschlands ist derzeit eher unweihnachtliches Regenschmuddelwetter, aber die Weihnachtsstimmung kann man sich ja einfach backen. Beispielsweise mit fröhlich bunten Gewürzplätzchen.


Zutaten:
250 g Zucker
250 g Margarine
2 Ei-Ersatz (z.B. No-Egg)
500 g Mehl
2 EL Lebkuchengewürz
1/2 Packg. Backpulver

Für die Glasur:
1 1/2 Pckg. Puderzucker
Zitronensaft
Lebensmittelfarbe (z.B. von Wilton)
vegane Zuckerstreusel


Zubereitung:
Ei-Ersatz anrühren und mit der Margarine und dem Zucker schaumig rühren. Mehl, Lebkuchengewürz und Backpulver vermengen und hinzugeben. Das Ganze zu einem Teig verkneten.
Den Teig ausrollen und Plätzchen ausstechen, diese im Ofen bei 200°C ca. 10 Minuten backen.
Die Plätzchen auskühlen lassen.

Puderzucker mit wenig Zitronensaft verrühren und mit Lebensmittelfarbe einfärben. Die Plätzchen mit dem bunten Zuckerguss bestreichen (am besten mit einem Backpinsel) und ggf. mit Zuckerstreuseln dekorieren.


Ich wünsche Euch allen gutes Durchhaltevermögen für die letzten Arbeits-, Studien- oder Schultage und anschließend schöne und entspannte Feiertage!

Sonntag, 25. November 2012

X-Mas Cake - Weihnachtstorte


Dieser Post ist Zweisprachig, die englische Variante findet ihr weiter unten - This post comes in two languages, the english version is below the german one.

Ich möchte dieses Jahr wieder eine leckere vegane Torte für das weihnachtliche Familientreffen kreieren und habe seit ein paar Tagen darüber nachgedacht. Was dabei herausgekommen ist, wollte ich dann natürlich einmal testen, das Ergebnis findet ihr hier.
Ich entschied mich für eine Torte bestehend aus einem Schokokuchen, Lebkuchensahne und Pflaumenmus. Das Ganze mit Fondant geschmückt. Leider bin ich noch nicht ganz so gut darin, mit Fondant zu arbeiten, das sieht man der Torte auch an: Das Fondant ist etwas faltig und teilweise auch rissig. Ich habe zunächst eine größere Torte mit grünem Fondant gemacht, hierbei ist mir das Fondant gerissen. Also habe ich es tags später nochmal mit rotem Fondant und einer kleineren Torte versucht, nun wurde es faltig. Naja, irgendwas ist ja immer, oder?
Meine Freundin Meike von VeganeTorten, die richtig professionelle Torten kreiert, hat mir den Tipp gegeben, beim nächsten Mal zunächst eine Ganache über die Torte zu geben und dann das Fondant. Dann ist es leichter zu formen und wird nicht so klebrig.
Die Mengenangaben in dem Rezept sind für eine große Torte (Springform: 24cm Durchmesser), für die kleine Torte habe ich die Mengen einfach halbiert.

Zutaten:
für den Schokokuchen:
- 3 Cups Mehl
- 1 Cup Zucker
- 1/2 Cup Margarine
- 3 Ei-Ersatz (ZB No-Egg)
- 1 Pckg. Backpulver
- 2 Cups Sojamilch
- 3/4 Cup Kakaopulver

für die Lebkuchensahne:
- 3 Pckg. Sojatoo-Sojasahne (je 300 g)
- 2 Pckg. Sahnesteif
- 2 El Lebkuchengewürz

- Glas Pflaumenmus
- rotes oder grünes Fondant
- weißes Fondant
(Ich habe mein Fondant nicht selber hergestellt, wer weiß wie das geendet hätte, sondern hier bestellt: Torten-Kram)


Zubereitung:
Ofen auf 175°C vorheizen.
Alle Zutaten für den Schokokuchen zu einem glatten Teig verrühren. Teig in eine gefettete (!) Springform füllen und bei 175°C für ca. 50 min backen.
Sahne steif schlagen, Sahnesteif und Lebkuchengewürz und ggf. etwas Zucker zugeben und nochmals aufschlagen.
Den erkalteten Kuchen in drei Scheiben schneiden. Die oberste Scheibe zerbricht dabei oft, das macht aber nichts, denn diese kann man dann einfach als unterste Tortenschicht verwenden. Ich stelle dazu einen Tortenring auf eine Servierplatte und drücke den Boden hinein. Nun streicht man eine dünne Schicht Pflaumenmus auf den Tortenboden und darauf dann eine dickere Schicht Lebkuchensahne. Achtet darauf, dass die Schicht nicht zu schief wird. Das Ganze wiederholt man nun noch zwei mal.

Nun entfernt man vorsichtig den Tortenring und rollt das farbige Fondant aus und legt es anschließend vorsichtig über die Torte (oder vorher eben noch die Ganache und dann das Fondant). Überstehende Ränder abschneiden und die Torte mit dem weißen Fondant dekorieren.

Am besten lasst ihr die Torte vor dem Verzehr noch ein Nacht im Kühlschrank durchziehen. Aber Achtung, auch danach ist die Torte nicht unbedingt dafür gemacht stundenlang im muckelig warmen und kerzenbeleuchteten Wohnzimmer zu stehen. Aber das Problem erübrigt sich eh, denn sie ist wirklich lecker und wird schnell verputzt sein! ;-) 

Fotos von der Variante, die es dann an Weihnachten gab, findet ihr hier.
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I tried to translate my recipe, please don't judge me to hard, my english is not the best. If you have any questions or comments, please fell free to write me an email at foodandfotos@web.de!

These days I'am thinking about what vegan cake to bake for Christmas with my family and I had an idea, that I tried last weekend and I want to share it with you. I made a chocolatecake with lebkuchen-cream and plummush/plumjam.
I tried two different versions, a big green cake (the recipe is for this size) and on the next day a smaller red one. For the small version, you could just take half of the ingredients. I am still a beginner when it comes to fondant, so I made some mistakes (you can probably do it besser!), at the green cake, the fondant was too thin, so it got cracks, and at the red one, the fondant crinkled at the side.
My good friend Meike, wo kreates professional cakes at VeganeTorten, just told me that I should have put a Ganache under the fondant, so the fondant wouldn't crinkle.

Ingredients:
for the cake:
- 3 cups flour
- 1 cup sugar
- 1/2 cup vegetable shortening
- 3 egg-replacer (I used No-Egg)
- 2 teespoons of bakingpowder
- 2 cups soymilk
- 3/4 cup cocoa

for the lebkuchen-cream:
- 3 1/2 cups whipping soycream
- 2 tablespoons lebkuchen-spice
- whipping cream stiffener

- and one glas of plumjam
- red or green fondant
- white fondant


Preparation:
Mix all the ingredients for the cake together in a large bowl and than fill it into a springform (caliber 9,45 inch). Bake it in the preheated oven at 347°F for about 50 minutes.
Put the soycream into a large bowl and pitch it. Put the whipping cream stiffener in it and also the lebkuchen spice (and if you like, some sugar as well) and pitch it again.
Slice the cold cake into three 3 layers. A lot of the time the layer on the top is the ugliest one and also not flat. I always take the top layer and put it onto the serving plate first. I use a cake ring to make shure that I have the right size for the cake, and than I just press the (most of the time) broken first layer on the plate. Then take some spoons full of plumjam and spread it thin on the cake. Now you take some of the cream and spreat it on the plum-spread. Try to make it straight and flat. Then put the next cake-layer on it and do the last steps over again, and than again with the last cake-layer. Get rid of the cake ring carefully.
Roll out the red or green fondant and put it carefully on top of the cake. Dekorate with white fondant.
The cake tastes the best, if you put it in the fridge over night bevor serving.

Samstag, 10. November 2012

Ja, auch ich..

... poste Fotos bei Instagram. Hier auf meinem Blog zeige ich euch ja hauptsächlich Fotos, die ich mit meiner guten Kamera aufnehme. Aber auch unterwegs kommt mir ab und an mal fotowürdiges Essen unter die Augen oder in den Mund und dank Smartphone auch vor die Linse. Und weil ich, wie einige millionen andere Menschen auch, die mit Instagram bearbeiteten Bilder schön finde, nutze auch ich ebendiese App und poste dort Fotos (und viele davon dann auch bei facebook). Wenn ihr euch auch ohne die Instagram-App zu besitzen alle meine dortigen Fotos anschauen wollt, könnt ihr das nun tun und zwar hier!

Ach und wo wir gerade beim Thema Food-Fotos, Smartphones, Instagram, facebook und anderem Hipster-Zeugs sind, nehmen wir uns doch lieber nicht allzuernst und schauen uns dazu mal dies hier an: :-)


Freitag, 2. November 2012

Ofenkürbis

Nanu, was schlummerte denn da noch auf meiner Speicherkarte? Ofenkürbis! So einfach und so lecker, dass ich ihn Euch natürlich nicht vorenthalten werde!

Zutaten:
- 1 Hokkaido-Kürbis
- Öl
- Gewürze (Salz, Pfeffer)

Zubereitung:
Den Kürbis gründlich waschen und in fingerdicke Stifte schneiden.
Die Kürbisstifte dann auf einem Backblech austeilen, mit Öl beträufeln und würzen.
Für ca. 25 Minuten bei 200°C im Ofen backen, zwischendurch die Stifte umdrehen und von der anderen Seite auch würzen und etwas Öl drübergeben.


Samstag, 20. Oktober 2012

Marinierte gefüllte Pilze (Rohkost)

Und ein rohes Abendessen gab es heute auch: Marinierte und gefüllte Pilze. So lecker! Quasi wie gegrillte Pilze, nur trotzdem roh. :-)

Zutaten:
- Champignons
- Cashew Käse (aus diesem Rezept)
- Marinade (zu gleichen Volumenanteilen Zitronensaft, Olivenöl und Shoyu-Sojasoße und dazu etwas Salz)
- Sprossen, Tomate, Gurke zum Verzieren

Zubereitung:
Man entfernt die Stiele, bürstet die Pilze sauber und übergießt sie mit der Marinade. Dabei darauf achten, dass die Pilze überall gut mit der Marinade bedeckt sind.
Pilze anschließend 20 Minuten in der Marinade ziehen lassen, zwischendurch umdrehen.
Zum Schluss etwas Cashew-Käse in die Pilze geben und mit Sprossen, Tomate und Gurke dekorieren.
Ich habe die Pilze zudem auch noch je auf eine Gurkenscheibe gelegt (erst nach dem Mariniervorgang), damit sie nicht so leicht wegglitschen.


Übrigens muss man Pilze nie waschen und sollte es auch nicht tun. Pilze werden nicht stark von Schädlingen befallen und daher werden sie auch nicht gespritzt, man muss nur die Erde vorsichtig entfernen, mit einer Gemüsebürste oder einem Papiertuch. Wäscht man die Pilze ab, saugen sie zu viel Wasser auf, dann funktioniert das mit der anschließenden Zubereitung unter Umständen nicht mehr so gut wie im Rezept beschrieben.


Rohkost-Sushi mit Tahini-Cashew-"Käse"

Draußen wird es kälter (gut, derzeit ist es wieder ein paar Tage warm, aber prinzipiell..) und wie schon letztes Jahr, geht damit bei mir ein gesteigertes Verlangen nach Rohkost einher.
Merkwürdig, oder? Früher war mir gerade im Winter immer eher nach warmen Speisen, währen im Sommer auch mal ein Salat reicht. Aber es ist ein bisschen (ohne esoterisch werden zu wollen) so, als hätte mein Körper gelernt, dass in Rohkost mehr Vitamine und Mineralstoffe erhalten bleiben, also will er mehr Rohkost, wenn um einen herum die Erkältungszeit wütet.

Also lege ich ein paar Tage mit erhöhtem Rohkostanteil ein. Heute gibt es entsprechend ein Rezept, das fast Roh ist, glaube ich. Fast, weil ich schätze, dass Tahini nicht roh ist, ebensowenig wie der Sauerkrautsaft oder die Balsamico-Creme. Möglicherweise ist auch das Oregano zu heiß getrocknet worden.
Wie gesagt, ich will jetzt nicht 100% roh leben, aber ich baue so viel rohe Nahrung wie möglich in meine Mahlzeiten ein.

Zutaten:
 Für den "Käse":
- 1 Cup Cashewkerne (ggf. eingeweicht, je nach Mixerstärke)
- 1 EL Tahini
- 1,5 Cups Wasser
- 3 EL Sauerkrautsaft
- Salz, Pfeffer, Oregano
- 3 EL Hanfsamen

Für die Sushi:
- Nori-Blätter (hier gibt es im Bioladen ungeröstete)
- Feldsalat
- Tomaten
- Sprossen
- Shoyu-Sojasoße


Zubereitung:
Zutaten für den Cashew-Käse (außer Oregano) in einen Mixer geben. Wenn man einen schwächeres Standard-Gerät hat, sollte man die Cashews vorher ein paar Stunden einweichen. Guit durchmixen, bis eine Creme entsteht, anschließend etwas Oregano untermischen.
Die Creme auf den unteren zwei Dritteln eines Nori-Blattes verstreichen und Feldsalat, Tomatenscheiben und Sprossen darauf verteilen. Zu einer Rolle zusammenrollen (das Ende des Nori-Blattes etwas mit Wasser befeuchten, damit die Rolle zusammenhält) und diese mit einem scharfen Messer in Stücke schneiden und ggf. etwas Shoyu-Sojasoße drüberträufeln.
Den restlichen Feldsalat habe ich dann so dazu gegessen, mit ein bisschen Balsamico-Creme.



Aus der restlichen "Käsecreme" versuche ich übrigens einen festen Käse herzustellen, mal schauen ob es klappt. Wenn ja werde ich hier berichten.

Samstag, 13. Oktober 2012

Erkältungszeit


Seitdem ich regelmäßig Laufe (seit Anfang des Jahres) war ich kaum noch krank, aber jetzt hat es mich dann doch erwischt. Mit den ganzen Schniefnasen um mich herum und der plötzlich über uns hereingebrochenen nassen Kälte, die einem in die Glieder fährt, ist mein Immunsystem dann doch nicht fertig geworden - ich bin erkältet. Natürlich ist heute Bombenwetter, während ich auf dem Sofa dahinvegitiere.
Um nicht länger als nötig unfit zu sein, werden heute also so viele Vitamine wie möglich eingenommen und das natürlich möglichst aus natürlichen Quellen und nicht in Pillenform.
Es gibt also jede Menge Obst in Form von Äpfeln, Literweise heiße Zitrone mit Ingwer und ein grünes Monster aus Spinat, Stangensellerie, Gurke, Zitrone, Bananen und etwas Haselnussdrink. 

Montag, 8. Oktober 2012

Got Milk? You Don't Need It.

Normalerweise geht es hier ja hauptsächlich um vegane Rezepte, aber ich bin bei LearnStuff.com über eine interessante Infografik über Milchkonsum gestolpert und möchte diese mit Euch teilen, da ich sie wirklich gut finde:

Got Milk?

Sonntag, 7. Oktober 2012

Cashew-Frischkäse


Cashew-Nüsse, die man laut Wikipedia im Deutschen eigentlich "Kaschukerne" nennt, sind definitiv meine Lieblingsnüsse. Gesalzen als Knabberei oder in asiatischen Gerichten sind die superlecker. Aber man kann aus ihnen, dank ihres dezenten Eigengeschmackt, auch ganz wunderbare andere Dinge zaubern. In der Rohkostküche finden sie häufig Verwendung als Basis für Tortencremes, da man sie zu einer Art "Sahne verarbeiten kann (so wie hier). Aber auch herzhafte Speisen, wie eine Art Käse, nur eben vegan und sogar roh, kann man daraus zaubern. Hierzu hat Claudi mal ein Rezept entwickelt. Oder auch als Pizzakäse, so wie bei die Umsteiger.
Ich habe mich fürs erste an einem einfachen Frisch"käse" versucht und bin davon schon begeistert. Er eignet sich als Brotaufstrich oder als Dipp.

Zutaten:
- 2 Tassen Cashewkerne
- 2 TL Zitronenschaum (Beschreibung hier)
- Gewürze (Salz, Pfeffer)

Zubereitung:
Alle Zutaten zusammen mit etwas Wasser (erstmal nur einen Schluck, später dann mehr hinzugeben bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist) in einem starken Mixer auf hoher Stufe mixen.

Wenn man keinen Mixer besitzt, der es mir rohen Cashews auf sich nehmen kann, sollte man die Nüsse einfach 12-24 Stunden in Wasser einweichen lassen, dann schafft das jeder handelsübliche Standmixer oder Pürierstab, allerdings braucht man dann möglicherweise auch weniger Wasser.


Zitronenschaum





Die Idee für den Zitronenschaum habe ich hierher, allerdings habe ich die Zitronen wirklich nur entkernt und ganz dünn abgeschält und das ganze weiße Zeugs dranngelassen. Dann mit etwas Wassert verdünnen und im Mixer kräftig durchmixen. Der Schaum wurde bei mir dann recht fest.
Ich bewahre ihn in einem Glas im Kühlschrank auf und nehme immer mal einen Teelöffel für Smoothies oder anderes, wie Beispielsweise dem Cashew-Frischkäse. Gut macht er sich auch als Basis für eine heiße oder kalte Zitrone. Gerade jetzt in der Erkältungszeit.


Montag, 1. Oktober 2012

Vegane Belgische Waffeln mit Banane und Schokotropfen


 
Ihr kennt das, manchmal braucht man was Süßes und das möglichst schnell. Wenn einem selbst Muffins zu backen viiiel zu lange dauert sind Pfannkuchen oder Waffeln eine super Lösung. Bei mir musste diesmal das Waffeleisen herhalten. Das Waffelrezept ist denkbar einfach, ein paar Bananenscheiben, Puderzucker und Schokotropfen drauf, fertig.
(Ein anderes Rezept für leckere Vollkornwaffeln findet ihr übrigens in diesem Post)

Zutaten (ca. 6-8 Waffeln):
- 300 g Mehl
- 100 g Zucker
- 2 Tl Backpulver
- Sojamilch
- Messerspitze Salz
- 2 Messerspitzen Vanille

Zur Dekoration:
- 1 Banane (in Scheiben)
- Schokotropfen (zartbitter)
- Puderzucker

Zubereitung:
Die trockenen Zutaten vermischen und mit soviel Sojamilch glattrühren, dass ein zähflüssiger Teig entsteht.
Den Teig mit dem Waffeleisen backen.
Bananenscheiben, Schokotropfen und gesiebten Puderzucker auf die Waffeln geben solange sie noch heiß sind, dann schmilzt die Schokolade ein wenig.
 

Sonntag, 30. September 2012

Die erste Kürbissuppe dieses Jahr


Ich weiß, ich bin ein bisschen spät dran, aber heute gab es bei mir die erste Kürbissuppe dieses Jahr. Zubereitet nach diesem Rezept, diesmal allerdings mit Kürbiskernen statt Sonnenblumenkernen.

Ich liebe Kürbis und als nächstes wird er in einer Gemüsepfanne oder einfach angebraten verarbeitet. Auf jeden Fall landet bald wieder ein Hokkaido in meinem Einkaufskorb.

Und was sind Eure liebsten Kürbisrezepte?


Mittwoch, 26. September 2012

Überbackene Zucchini


Heute musste es mal wieder schnell gehen. Also erstmal gucken was noch im Kühlschrank ist: Dinkel-Reste von gestern, ne angebrochene Packung veganer Käse und zwei Zucchini. Gut, dann wäre das Mittagessen ja geklärt. ;-)

Zutaten:
- 2 Zucchini
- kleines Schälchen voll gekochtem Dinkel (oder Reis oder was so da ist)
- Sojasahne
- veganer Käse (oder Hefeschmelz)
- Gewürze (Salz, Pfeffer, Paprika)



Zubereitung:
Zucchinis der Länge nach halbieren und die Enden abschneiden. In eine ofenfeste Form legen.
Dinkel mit etwas Sojasahne und Gewürzen verrühren und auf den Zucchinis verteilen. Veganen Käse drüber geben und ab in den Ofen (250°C) bis der "Käse" knusprig ist.






Dienstag, 25. September 2012

Gemüsepfanne mit Dinkel


Die Herbstsonne lacht auf meinen Teller, wohl einer der letzten Tage, an denen ich mein Essen draußen und nicht im Lichtzelt fotografieren kann.

Es gab wiedermal ein Gericht nach dem Motto: Kühlschrank auf, gucken was da ist und eine Gemüsepfanne daraus zaubern. Dazu diesmal Dinkel "wie Reis", den ich beim Rewe entdeckt habe. Ich dachte mir, das sei doch mal ne schöne Alternative zu immer nur Reis oder Nudeln.Tatsächlich macht es Geschmacklich auch nicht so den Unterschied. Man hätte also genausogut Vollkornreis nehmen können.

Zutaten:
- Dinkel (vorgegart)
- Zucchini
- Aubergine
- kleine Strauchtomaten
- Sonnenblumenkerne
- Basilikumtofu
- Kokosmilch
- Gewürze (Curry, Salz, Pfeffer)


Zubereitung:
Vorgegarten Dinkel nach Packungsanleitung zubereiten (15 min in kochendem Salzwasser garen).
Zucchini und Aubergine kleinschnibbeln und mit den Sonnenblumenkernen anbraten. Mit etwas Wasser ablöschen und köcheln lassen bis das Gemüse weich ist. Kokosmilch, halbierte Tomaten und den gewürfelten Tofu hinzugeben und köcheln lassen, würzen.

Montag, 24. September 2012

(fast) veganes Himbeer-Tiramisu


Es ist schon ein Weilchen her, da habe ich mal veganes Tiramisu für eine Party gemacht. Dachte ich jedenfalls. Erst als ich mir später die Fotos ansah bemerkte ich nämlich, dass in den Keksen Bienenhonig drin ist, öko immerhin, aber dennoch nicht vegan. Sowas blödes!
Ich habe im Bioladen solange nach veganen Tiramisu-tauglichen Keksen gesucht, dass ich am Schluss wohl irgendwie Betriebsblind war. Anscheinend ist man (oder bin zumindest ich) auch nach 3,5 Jahren Veganertum vor solchen Ausfällen noch gefeit.

Ich möchte Euch das Rezept dennoch nicht vorenthalten, da die Creme ausgesprochen lecker war und man die Kekse ja einfach gegen veganen Zwieback oder tatsächlich vegane Kekse austauschen kann. Oder man backt einfach einen Bisquitboden.
Da ich nicht genau wusste, ob auf der Feier vielleicht Schwangere oder stillende Mütter anwesend sind, habe ich das Tiramisu auch noch koffeinfrei und alkoholfrei gemacht. Eifrei ist es ja ohnehin.

Zutaten:
- Kekse
- 1 Tasse kalten Malzkaffee
- 100g Marzipan
- 300g Himbeeren (möglichst frische)
- Kakaopulver zum Dekorieren

Für die Creme:
- 2 Pckg. Soyatoo (oder andere aufschlagbare Pflanzensahne)
- 100g Sojajoghurt natur
- 1 Dose Kokosmilch
- 2 Pckg. Sahnesteif
- 2 Pckg. Vanillezucker
- 5 EL Agavensirup


Zubereitung:
Malzkaffee aufkochen und abkühlen lassen (weniger Wasser nehmen und dann Eiswürfel zugeben), Himbeeren waschen und gut abtropfen lassen. Ein paar schöne Beeren zur Deko beiseite legen.

Sojasahne aufschlagen, dann Sahnesteif hinzugeben und nochmals aufschlagen, kalt stellen.
Die Kokosmilchdose vorsichtig umdrehen und unten öffnen, den flüssigen Teil abgießen (und beispielsweise für einen Smoothie verwenden) und den festen Teil herauslöffeln und mit dem Sojajoghurt, Vanillezucker und Agavensirup verrühren. Die ganze Mischung nun unter die Sojasahne heben und vorsichtig aber gründlich vermischen.

Vegane Kekse, Bisquit oder Zwieback in eine Auflaufform legen und etwas kalten Malzkaffe darüber verteilen, so dass die Kekse sich gut damit vollsaugen.


Da ich ja den Amaretto weggelassen habe, habe ich anschließend etwas Marzipan über die Kekse gerieben (Marzpan kurz ins Tiefkühlfach legen, dann lässt es sich besser reiben)


Nun eine dicke Schicht der Creme auf den Keksen verteilen. Dann eine weitere Keksschicht auflegen. Um zu verhindern, dass man dann auch die ganze Cremeschicht mit Kaffee durchtränkt, kann man die Kekse einfach erst in den Kaffee tunken und dann auflegen. Anschließend wieder Marzipan drüber raspeln und eine weitere Cremeschicht draufgeben.


Die Himbeeren auf der zweiten Cremeschicht verteilen.


 Eine Schicht Creme über die Himbeeren geben und diese dann dick mit Kakaopulver besieben.


Das Ganze für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit sich der Kakao schön mit Flüssigkeit vollsaugt und "klitschig" wird.
Vor dem Servieren mit den übrigen Himbeeren dekorieren.

Total lecker und Mascarpone fehlt kein bisschen. Ich möchte aber aber wetten, das meine Creme nicht weniger Kalorien enthält, als die traditionelle Mascarpone-Creme.

Sonntag, 16. September 2012

Boston im August

Im Anschluss an unsere New York Reise (Part I, II, III) waren mein Mann und ich im August noch für eine Woche in Boston. Hier waren wir schon im April, aber ich kann Euch dennoch noch ein paar neue Plätze zeigen und auch meinen Whole-Foods-Einkauf wollte ich Euch nicht vorenthalten.
Leider hatte ich dann nicht immer meine Kamera dabei (Die üblichen Sehenswürdigkeiten hatte ich ja im April schon festgehalten) und daher sind einige Essensfotos nur mit der Handykamera und Instagram aufgenommen.


Ganz begeistert war ich von Clover, hier gibt es fast-food, aber es ist gesund, lokal, bio und möglichst ressourcenschonend. Typisch fast-food, bekommt man zwar alles zum Mitnehmen und entsprechend in Papier oder Plastik verpackt, aber das Papier ist recycelt und das Plastik ist aus Stärkemehl hergestellt und kompostierbar. Clover hat ein paar Läden als Standorte und über ganz Boston mehrere Food-Trucks verteilt. Das Angebot ist überall das gleiche: Alles ist vegetarisch, vieles vegan, auf Wunsch kann aber alles veganisiert werden. Wir haben hier sehr oft gegessen, meistens wählten wir ein Sandwich mit Räuchertofu und Tahini-Dressing. Mega lecker! Gut ist auch der Champignonsalat und der Hibiskus-Eistee.





Ganz gezielt steuerten wir das Veggie Galaxy an, da ich es bei HappyCow entdeckt hatte. Das Veggie Galaxy ist ein vegetarisches Diner, das sowohl was die Outfits der Angestellten, als auch die Einrichtung des Ladens angeht absolut authentisch rüberkommt. Eine Mahlzeit haben wir dort nicht gegessen, ich glaube auch, dass das meiste nicht vegan war.
ABER: Das Veggie Galaxy hat eine vegan Bakery und alle Kuchen und Torten sind vegan! Das haben wir uns nicht entgehen lassen und testeten eine Blaubeer-Sahne-Torte und an einem anderen Tag eine Schoko-Erdnussbutter-Torte und einen absolut gigantischen Käsekuchen.




(Instagram-Bilder zum Vergrößern anklicken)
An einem Tag stolperten wir zufällig über das Boston Greenfest auf dem Platz nähe der City Hall. Es gab viele Stände die verschiedenste "grüne" Produkte angeboten, Essensstände (vegan, aber wir waren leider satt) und eine Bühne mit Live-Musik. An einem Stand bot ein freundlicher Mann eine Trinkflasche an, die er selbst entwickelt hatte: die bamboobottle. Sie besteht aus einer Glasflasche, die von einer Bambushülle umgeben ist, als Isolation. Als schnell nachwachsender Rohstoff ist Bambus ne super Sache, finde ich. Der Deckel besteht zwar aus Plastik, ist aber garantier BPA-frei und spülmaschinenfest. Ich habe mir dann natürlich eine Flasche gekauft, gleich mit zwei verschiedenen Deckeln (einen normalen und einen "Kaffeebecherdeckel").
Außerdem entdeckte ich noch einen Stand von ecolissa. Die bewerben ihre Mode als eco und vegan. Ich habe einen schicken Ohranhänger aus Holz gekauft.



Tja, und dann musste ich natürlich nochmal zu Whole Foods... dort habe ich ziemlich zugeschlagen.
Ein paar der leckeren Riegel, die man hier nur in online-shops bekommt, vegane Lärabars, veganes saures Gummizeugs, die beste vegane Schokolade die ich je gegessen habe: Chocolove (in rauhen Mengen als Mitbringsel für meine veganen Freunde in Deutschland) und eine Packung Grünkohlchips mit Cashew-Käse wanderten in meine Einkaufstüte.




Ähm, das war noch nicht alles, es gab auch noch vegane Marshmallows (leeecker), den besten veganen Karottenkuchen der Welt (mit einem dicken fetten leckeren Frosting) und einen nicht ganz so überzeugenden Schokokuchen. Das verdrückten wir gleich im Café des Ladens.




Während wir den Kuchen aßen und Sojamilchkaffee tranken hatte ich gleich mal ein paar Bilder bei Instagram hochgeladen (Name dort: birdiiie) und bekam sofort ein paar nette Kommentare, unter anderem die Frage von der lieben Zombiekatze, ob ich den daiya-Cheese schon probiert hätte. Also bin ich nochmal rein und hab mir die vegane Käseauswahl genauer angesehen. Der Wahnsinn was es dort alles gibt! Gekauft habe ich zwar nichts, aber für Euch habe ich dann doch wenigstens ein Bild gemacht. Und inzwischen ist mir auch wieder eingefallen, dass ich den daiya-Käse beim letzten USA-Aufenthalt im April mal getestet hatte, allerdings nur kalt auf einem Sandwich. Ich glaube besonders gut soll er zum Überbacken sein. Aber in meinem Koffer war leider wirklich kein Platz mehr und wie hätte ich bei diesem Angebot auch eine Entscheidung treffen sollen? Reizüberflutung, sag ich Euch! :-)





So, das wars jetzt mit meinen USA-Berichten aus diesem Sommer. Es folgt noch ein kleiner Post zu Hamburg.

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