Sonntag, 16. September 2012

Boston im August

Im Anschluss an unsere New York Reise (Part I, II, III) waren mein Mann und ich im August noch für eine Woche in Boston. Hier waren wir schon im April, aber ich kann Euch dennoch noch ein paar neue Plätze zeigen und auch meinen Whole-Foods-Einkauf wollte ich Euch nicht vorenthalten.
Leider hatte ich dann nicht immer meine Kamera dabei (Die üblichen Sehenswürdigkeiten hatte ich ja im April schon festgehalten) und daher sind einige Essensfotos nur mit der Handykamera und Instagram aufgenommen.


Ganz begeistert war ich von Clover, hier gibt es fast-food, aber es ist gesund, lokal, bio und möglichst ressourcenschonend. Typisch fast-food, bekommt man zwar alles zum Mitnehmen und entsprechend in Papier oder Plastik verpackt, aber das Papier ist recycelt und das Plastik ist aus Stärkemehl hergestellt und kompostierbar. Clover hat ein paar Läden als Standorte und über ganz Boston mehrere Food-Trucks verteilt. Das Angebot ist überall das gleiche: Alles ist vegetarisch, vieles vegan, auf Wunsch kann aber alles veganisiert werden. Wir haben hier sehr oft gegessen, meistens wählten wir ein Sandwich mit Räuchertofu und Tahini-Dressing. Mega lecker! Gut ist auch der Champignonsalat und der Hibiskus-Eistee.





Ganz gezielt steuerten wir das Veggie Galaxy an, da ich es bei HappyCow entdeckt hatte. Das Veggie Galaxy ist ein vegetarisches Diner, das sowohl was die Outfits der Angestellten, als auch die Einrichtung des Ladens angeht absolut authentisch rüberkommt. Eine Mahlzeit haben wir dort nicht gegessen, ich glaube auch, dass das meiste nicht vegan war.
ABER: Das Veggie Galaxy hat eine vegan Bakery und alle Kuchen und Torten sind vegan! Das haben wir uns nicht entgehen lassen und testeten eine Blaubeer-Sahne-Torte und an einem anderen Tag eine Schoko-Erdnussbutter-Torte und einen absolut gigantischen Käsekuchen.




(Instagram-Bilder zum Vergrößern anklicken)
An einem Tag stolperten wir zufällig über das Boston Greenfest auf dem Platz nähe der City Hall. Es gab viele Stände die verschiedenste "grüne" Produkte angeboten, Essensstände (vegan, aber wir waren leider satt) und eine Bühne mit Live-Musik. An einem Stand bot ein freundlicher Mann eine Trinkflasche an, die er selbst entwickelt hatte: die bamboobottle. Sie besteht aus einer Glasflasche, die von einer Bambushülle umgeben ist, als Isolation. Als schnell nachwachsender Rohstoff ist Bambus ne super Sache, finde ich. Der Deckel besteht zwar aus Plastik, ist aber garantier BPA-frei und spülmaschinenfest. Ich habe mir dann natürlich eine Flasche gekauft, gleich mit zwei verschiedenen Deckeln (einen normalen und einen "Kaffeebecherdeckel").
Außerdem entdeckte ich noch einen Stand von ecolissa. Die bewerben ihre Mode als eco und vegan. Ich habe einen schicken Ohranhänger aus Holz gekauft.



Tja, und dann musste ich natürlich nochmal zu Whole Foods... dort habe ich ziemlich zugeschlagen.
Ein paar der leckeren Riegel, die man hier nur in online-shops bekommt, vegane Lärabars, veganes saures Gummizeugs, die beste vegane Schokolade die ich je gegessen habe: Chocolove (in rauhen Mengen als Mitbringsel für meine veganen Freunde in Deutschland) und eine Packung Grünkohlchips mit Cashew-Käse wanderten in meine Einkaufstüte.




Ähm, das war noch nicht alles, es gab auch noch vegane Marshmallows (leeecker), den besten veganen Karottenkuchen der Welt (mit einem dicken fetten leckeren Frosting) und einen nicht ganz so überzeugenden Schokokuchen. Das verdrückten wir gleich im Café des Ladens.




Während wir den Kuchen aßen und Sojamilchkaffee tranken hatte ich gleich mal ein paar Bilder bei Instagram hochgeladen (Name dort: birdiiie) und bekam sofort ein paar nette Kommentare, unter anderem die Frage von der lieben Zombiekatze, ob ich den daiya-Cheese schon probiert hätte. Also bin ich nochmal rein und hab mir die vegane Käseauswahl genauer angesehen. Der Wahnsinn was es dort alles gibt! Gekauft habe ich zwar nichts, aber für Euch habe ich dann doch wenigstens ein Bild gemacht. Und inzwischen ist mir auch wieder eingefallen, dass ich den daiya-Käse beim letzten USA-Aufenthalt im April mal getestet hatte, allerdings nur kalt auf einem Sandwich. Ich glaube besonders gut soll er zum Überbacken sein. Aber in meinem Koffer war leider wirklich kein Platz mehr und wie hätte ich bei diesem Angebot auch eine Entscheidung treffen sollen? Reizüberflutung, sag ich Euch! :-)





So, das wars jetzt mit meinen USA-Berichten aus diesem Sommer. Es folgt noch ein kleiner Post zu Hamburg.

1 Kommentar:

Mary hat gesagt…

Hach, tolle Bilder. Wir wollen auch bald mal Richtung NY (und vll gibts auch nen Abstecher nach Boston?) und deine Bilder machen wirklich Lust auf mehr.
Von solchen KäseVegan-Regalen wie da kann man nur träumen, vor allem, von der Sortenvielfalt. Hach. :) Vielleicht schwappt es ja irgendwann doch noch gänzlich auch zu uns hier rüber. :)
LG! :)

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...