Montag, 11. November 2013

vegane Schwarzwälder Kirschtorte


Inspiriert von einem fb-Post in der veganen Tellerchen-Gruppe, habe ich mich am Wochenende an einer Schwarzwälderkirsch Torte versucht. Nicht ganz original, da ich das Kirschwasser weggelassen habe. Aber ich musste es einfach ausnutzen, dass ein Rewe hier in Heidelberg inzwischen Sojatoo Schlagsahne und Sprühsahne im Sortiment hat.

Ich habe übrigens mit einer kleinen Springform (18 cm Durchmesser) gearbeitet, für eine normale Tortengröße sollte man also auf jeden Fall die doppelte Menge verwenden.


Zutaten (für  eine Springform mit 18 cm Durchmesser):
- 200g Mehl
- 125 g Zucker
- 20 g Kakao
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Vanillezucker
- 125 ml geschmacksneutrales Öl
- 170 ml Sojamilch

- ca. 500 ml aufschlagbare Sojasahne
- 3 Päckchen Sahnesteif
- 1 Glas entsteinte Sauerkirschen
- Schokosplitter Zartbitter (ca. 2 Hand voll)


Zubereitung:
Zunächst backt man einen normalen Schokoladenkuchen. Hierfür vermischt man die trockenen Zutaten (Mehl, Zucker, Kakao, Backpulver, Vanillezucker) und gibt dann Sojamilch und Öl hinzu und verrührt dieses bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Diesen gibt man in eine gefettete kleine Springform, in der man den Boden mit Backpapier ausgelegt hat (Backpapier auf den Boden der Form legen und dann den Rand befestigen, überschüssiges Packpapier abschneiden, sodass noch ein schmaler Rand stehen bleibt.
Den Kuchen backt man bei 180°C für 30-40 Minuten im vorgeheizten Ofen. Fertig ist er, wenn man einen Holzspieß in den Kuchen steckt und beim Herausziehen kein flüssiger Teig dran kleben bleibt.
Während man den Kuchen abkühlen lässt, schlägt man die Sojasahne mit dem Sahnesteif auf und stellt diese kalt. Die Sauerkirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Den erkalteten Kochen schneidet man nun mit einem Bindfaden in zwei Scheiben. Da der Kuchen beim Backen etwas aufgeht und oben einen runden "Deckel" hat, schneidet man diesen ganz ab und nascht schonmal etwas Kuchen. :-)

Nun legt man eine Kuchenscheibe auf einen großen Teller und verteilt darauf eine dicke Schicht Sojasahne, in die man anschließend einige Kirschen eindrückt. Es folgt die Zweite Kuchenscheibe und eine weitere dicke Schicht Sahne, diesmal ohne Kirschen. Man gibt an den Rand der Torte ebenfalls Sojasahne, so dass sie schließlich komplett weiß eingekleidet ist.
Nun dekoriert man indem man Schokosplitter an den Rand drückt und oben kleine Sahnetupfen mit Kirschen aufspritzt. In die Mitte gibt man weitere Schokosplitter.
Am besten man lässt die Torte nun über Nacht im Kühlschrank durchziehen, dann lässt sie sich am nächsten Tag besser schneiden.


Verwendet man die doppelte Menge und macht eine normalgroße Torte, kann man auch drei Schokoböden verbauen. Hierbei empfiehlt es sich die oberste Kuchenschicht abzutragen und als unterste bei der Torte zu verwenden, da man die runde Haube dann etwas plattdrücken kann, bevor man die erste Sahneschicht aufträgt.


Kommentare:

Mama Mia hat gesagt…

Einfach nur: Wow!
Muss ich mir uuuunbedingt notieren das Rezept... Mir läuft das Wasser im Munde zusammen, sieht einfach total lecker aus!
GLG, MamaMia

Laura von veganvsmeat.de hat gesagt…

Wow, die Torte ist echt wunderschön geworden! Hut ab für die tolle Tortenkunst! :)

Ich würde auch gerne mal eine Schwarzwäler Kirschtorte backen, aber ich kann mich echt nicht mit der Soyatoo anfreunden, die schmeckt immer so krass doll nach Soja :(
Naja, vielleicht gibt es auch irgendwann mal eine andere Alternative!

Liebe Grüße
Laura

Anonym hat gesagt…

welche sahne nimmst du? Bei mir wird die immer nicht richtig steif so wohl "aufschlagbar" drauf steht und ich sahnesteif benutze..?

Birdie hat gesagt…

Ich verwende am liebsten die Soyatoo Soya Schlag"sahne". Die gibt es bei uns auch im Supermarkt.

Billa hat gesagt…

Hallo, ich habe dich eben mal wieder besucht und bin gleich bei der Schwarzwälder hängen geblieben. WOW! Ich bin eigentlich gar kein Torten-Fan, aber da werden sofort Kindheitserinnerungen wach. Die muss ich ausprobieren!
Es grüßt die Billa

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